werner muggendorfer johannaKommunen im Freistaat, die ihren Bürgern eine intelligente und auf erneuerbaren Energien basierende Stromversorgung bieten wollen, werden von der Staatsregierung belohnt. Sie fördert noch bis 31. Dezember 2018 die Ausarbeitung eines Energienutzungsplans und darauf basierende Energiekonzepte sowie deren Umsetzung mit 70 Prozent, höch-stens aber 40.000 Euro.
Das geht aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine entsprechende Anfrage der SPD-Abgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer aus Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) bei der Staatsregierung hervor. Der Zuschuss enthält auch die Kosten für die Begleitung durch Experten bei der Umsetzung des Plans. Beschäftigt die Gemeinde eigene Fachleute, entfällt diese Förderung.


In einem Energienutzungsplan (ENP) sind unter anderem der örtliche Energiebedarf aller Gebäude, sowie der daraus resultierende Gesamtstromverbrauch einer Gemeinde enthalten. . Daneben zeigt er potenzielle Standorte für die Planung rneuerbarer Energieanlagen auf. Sie werden mit einem speziellen Geoinformationssystem ermittelt. Daher bildet der ENP die Grundlage für mögliche Einspa-rungen von Energie und deren effektivem Einsatz sowie die Umstellung auf erneuerbare Energien.
Auf der Grundlage eines ENP können Kommunen, Städte und Landkreise ganzheitliche Energiekonzepte ausarbeiten, die die eigenständige Versorgung mit erneuerbaren Energien am Ort ermöglichen. .
Zuwendungsfähig sind die Kosten für Planung, Durchführung und Ergebnisdarstellung des kommunalen Energienutzungsplans sowie die öffentliche Präsentation der Ergebnisse.

 

 Gabriele Scholtz

Redaktionsbüro Scholtz&Schorschi