Bezirksausschuss stimmt für wirtschaftlichste Lösung

In den beiden Bestandsgebäuden des Bezirks „Am Lurzenhof 3“ (ABZ) und „Am Lurzenhof 15“ (sv) soll die Bezirksverwaltung zusammengeführt werden.   (Foto: Bäter/Bezirk Niederbayern )In den beiden Bestandsgebäuden des Bezirks „Am Lurzenhof 3“ (ABZ) und „Am Lurzenhof 15“ (sv) soll die Bezirksverwaltung zusammengeführt werden. (Foto: Bäter/Bezirk Niederbayern )
Die derzeit noch getrennt voneinander untergebrachten Verwaltungsteile des Bezirks Niederbayern, die Haupt- und die Sozialverwaltung, sollen zusammengeführt werden. Auf der Grundlage des Bezirksausschuss-Beschlusses vom 24. November vergangenes Jahr hat die Bezirksverwaltung zunächst die Aufstockung des Verwaltungsgebäudes „Am Lurzenhof 15“ intensiv geprüft. Bei der Prüfung kristallisierte sich jedoch eine effizientere, kostengünstigere und Ressourcen-schonendere Möglichkeit heraus: die Zusammenführung durch die Optimierung zweier Bestandsgebäude in Landshut-Schönbrunn. Unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich stimmte der Bezirksausschuss in seiner Sitzung am Dienstag in Mainkofen nun einstimmig für diese neue, wirtschaftlichere Lösung.
Hintergrund: Der räumliche Verwaltungsverbund zwischen der Regierung von Niederbayern und dem Bezirk Niederbayern soll beendet werden. Auf dessen Grundlage waren bislang Bezirks-Mitarbeiter in Gebäuden der Regierung untergebracht und umgekehrt. Im Falle des Bezirks müssen nun 53 Beschäftigte die Arbeitsstätte wechseln. Entsprechend dem langfristigen Ziel des Bezirks, seine Verwaltungsteile auch räumlich zusammenzuführen, hat man beschlossen, das Ende des räumlichen Verwaltungsverbunds als Anlass für diesen Schritt zu nehmen.
Bei der Suche nach Raum für zusätzliche Arbeitsplätze stellte das bezirkliche Baureferat fest, dass im Verwaltungsgebäude „Am Lurzenhof 3“ großes Potential vorhanden ist. Es handelt sich hierbei um ein Gebäude des ohnehin unter der Trägerschaft des Bezirks stehenden Agrarbildungszentrums. Durch eine Veränderung der Grundrissstruktur könnten hier zusätzlich rund 36 Arbeitsplätze untergebracht werden. Die weiteren benötigten Arbeitsplätze könnten durch eine Anpassung der Raumbelegung im größten Verwaltungsgebäude des Bezirks „Am Lurzenhof 15“ generiert werden. Auch für Lager- und Archivierungsmöglichkeiten sind bei dieser Variante ausreichend Kapazitäten vorhanden. Eine umfassende Modernisierung garantiert Barrierefreiheit und eine attraktive Arbeitsstätte.
Die Grobkosten hierfür werden auf insgesamt 1,5 Mio. Euro bis 2 Mio. Euro geschätzt. Im Vergleich: Für die Aufstockung des Bürogebäudes „Am Lurzenhof 15“ werden rund 7,7 Millionen Euro veranschlagt.
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich: „Ich bin davon überzeugt, dass unsere Verwaltung durch die Zusammenführung der Verwaltungsteile noch effizienter arbeiten kann. Durch die räumliche Nähe reduzieren wir Wege, fördern den Austausch zwischen den Referaten und stärken so das Betriebsklima zwischen den Kolleginnen und Kollegen.“ Auf der anderen Seite sei es kein Geheimnis, dass Deutschland derzeit schwieriges wirtschaftliches Fahrwasser durchschiffe, was sich in den kommenden Jahren auch auf die zur Verfügung stehenden Mittel des Bezirks auswirken werde. „Deshalb war es mir wichtig, die Verwaltung möglichst effizient und wirtschaftlich zusammenzuführen“, so Dr. Heinrich weiter. „Ich bin davon überzeugt, dass die nun vorgelegte Möglichkeit eines begrenzten Umbaus unserer beiden bereits vorhandenen Verwaltungsgebäude die beste und kostengünstigste Lösung ist. Im Vergleich der sieben Bezirke gehen wir den sparsamsten Weg. Das ist auch ein Signal für unsere Umlagezahler in herausfordernden Zeiten.“
 
  • kh -
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