Zusammen mit Ruth Müller, stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion, besuchte Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Tourismusausschuss, die Westernstadt Pullman City in Eging am See.

v.l.: Claus Six (Geschäftsführer Pullman City), Rita Hagl-Kehl (SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Tourismusausschuss), Walter Bauer (Bürgermeister Eging am See), Ruth Müller (stellv. Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion). (Foto: Büro Rita Hagl-Kehl)v.l.: Claus Six (Geschäftsführer Pullman City), Rita Hagl-Kehl (SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Tourismusausschuss), Walter Bauer (Bürgermeister Eging am See), Ruth Müller (stellv. Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion). (Foto: Büro Rita Hagl-Kehl)
Im Austausch mit Geschäftsführer Claus Six, seiner Tochter Verena Six und dem Bürgermeister von Eging am See Walter Bauer diskutierten die Abgeordneten die Situation in der Tourismus-Branche nach zwei Jahren Corona-Pandemie.
„Wir haben versucht, die Zwangspausen in der Corona-Pandemie zu nutzen, indem wir in Um- und Neubaumaßnahmen investiert haben“, berichtete Claus Six zu Beginn der Besichtigung der Westernstadt. Insgesamt habe man so in den vergangenen Jahren circa 12 Millionen Euro in verschiedene Projekte investiert. „Unter anderem haben wir den Eingangsbereich neu gestaltet und 14 neue Häuser für Übernachtungsgäste gebaut“, so Six weiter. Von der kontinuierlichen Weiterentwicklung, auch vor Corona, war auch Rita Hagl-Kehl beeindruckt: „Ich komme bereits seit Jahrzehnten regelmäßig mit meiner Familie in die Westernstadt und es gibt immer wieder etwas neues. Besonders in den letzten Jahren hat sich aber noch einmal enorm viel getan.“ Insgesamt umfasst Pullman City aktuell rund 300.000 Quadratmeter Fläche und es werden 150 festangestellte Mitarbeiter zuzüglich vieler Saisonkräfte beschäftigt. „Wir beschäftigen neben den klassischen Berufszweigen im Tourismus, wie Köche, Schausteller und Servicekräfte, auch eigene Handwerker und Techniker, die dafür sorgen, dass alles rund läuft. Ansonsten könnten wir die mittlerweile 100.000 Übernachtungen jährlich und die vielen Tagesgäste nicht stemmen“, so Claus Six. Aufgrund der Größe sei Pullman City auch ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor für Gemeinde und Region, betonte Walter Bauer: „Neben den Arbeitsplätzen, die die Westernstadt direkt schafft, gibt es auch viele Zuliefer- und Handwerksbetriebe, die von Aufträgen profitieren. Zudem lockt Pullman City als überregional bekannte Attraktion viele Menschen in den Bayerischen Wald, was für die ganze Region ein Vorteil ist.“
Obwohl man nach aktuellen Buchungs- und Besucherzahlen in diesem Jahr voraussichtlich wieder den Umsatz von vor der Corona-Pandemie erreichen werde, gebe es allerdings ein großes Problem: Wie viele andere Betriebe in der Branche kämpft auch Pullman City mit dem Mangel an geeigneten Fachkräften. „Für uns ist derzeit schwierig, offene Stellen adäquat zu besetzen“, so Verena Six. Dazu Ruth Müller: "Die Arbeitszeiten in Gastronomie und Tourismus abends und am Wochenende sind nicht für jeden Arbeitnehmer attraktiv, das zeigt sich schon in den Ausbildungszahlen. Allerdings gibt es gerade hier für kontaktfreudige und kreative Menschen gute Entwicklungsmöglichkeiten und diese müsse man auch in der Politik in den Mittelpunkt stellen, damit Unternehmen in naher Zukunft nicht schließen müssen, weil sie keine Arbeitskräfte finden." Dem pflichtete Rita Hagl-Kehl abschließend bei: „Ich werde die Eindrücke vom heutigen Besuch und vor allem die geschilderten Probleme mit in den Bundestag nach Berlin nehmen. Nach zwei Jahren Pandemie darf es jetzt nicht an einem Mitarbeitermangel scheitern.“
 
 
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