Handwerkskammer überreicht Ehrenblätter an Betriebe

Die Handwerkskammer ehrte im Hotel Asam Betriebe für ihr jahrzehntelanges Bestehen. Es gratulierten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (2. Reihe, 1. v. li.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (2. Reihe, 1. v. re.).  (Foto: Fotostudio Bosl)Die Handwerkskammer ehrte im Hotel Asam Betriebe für ihr jahrzehntelanges Bestehen. Es gratulierten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (2. Reihe, 1. v. li.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (2. Reihe, 1. v. re.). (Foto: Fotostudio Bosl)

„Ein Betrieb, der über Jahrzehnte und Generationen hinweg bestehen bleibt – auch und gerade durch Krisenzeiten hindurch – spiegelt das Können und die absolute Leidenschaft der Unternehmensführung wider“, mit diesen Worten würdigte der Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber anlässlich der Verleihung von 22 Ehrenblättern in Silber und Gold an Handwerksbetriebe aus Ostbayern, die besonderen Leistungen der verantwortlichen Unternehmer. Im Hotel Asam in Straubing zeichnete er am vergangenen Mittwoch die Handwerker für ihr langjähriges Betriebsbestehen von mindestens 25 Jahren aus. Vier Handwerksbetriebe aus der Region gibt es seit 100 Jahren und mehr, sie erhielten dafür das Ehrenblatt in Gold.

Durch die Krise hinweg erfolgreich geblieben

Insgesamt brachten die Geehrten mehr als 1089 Jahre Betriebsbestehen auf die Waage. Mit 125 Jahren besteht der Betrieb von Helmut Spillmann und Roland Meßner aus Eggenfelden unter allen Ausgezeichneten am längsten. Der HWK-Präsident bescheinigte den Traditionsunternehmen im Handwerk Tugenden wie Geduld, Beharrlichkeit und Weitsichtigkeit. Nur mit diesen Eigenschaften und Fähigkeiten sei es den Unternehmern überhaupt möglich gewesen, ihre Betriebe über Jahrzehnte und Generationen hinweg so erfolgreich zu führen. Auch betonte Haber, wie groß die Bedeutung des Handwerks für Ostbayern sei, das habe sich in den akuten Krisenmonaten der Pandemie abermals deutlich gezeigt: „Sie haben die Nahversorgung der Bevölkerung gesichert, Sie haben Arbeitsplätze geschaffen, ganze Wertschöpfungsketten etabliert und damit ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit gehandelt.“ Für große Konzerne sei der Begriff eine leere Worthülse für Marketingzwecke, nicht so für die Branche Handwerk, in der wirklich nachhaltig gehandelt und gewirtschaftet werde.

Herausforderungen gemeinsam entgegentreten

Mit Blick auf die Zukunft appellierte Haber den Herausforderungen gemeinsam entgegenzutreten: „Die Krise hat wie ein Brennglas gezeigt, wo es vorher schon gehakt hat und wo wir noch mehr aufs Gas drücken müssen: Bei der Digitalisierung und dem Abbau von bürokratischen Hemmnissen beispielsweise.“ Auch in puncto Fachkräftesicherung gelte es weiterhin aktiv die Werbetrommel für das Handwerk zu rühren, nur so könne der Wirtschaftszweig seiner Aufgabe als Stabilitätsanker weiterhin nachkommen. Die besten Werbebotschafter für eine Karriere im Handwerk hätte die Branche ohnehin bereits, so Haber mit Blick auf die Geehrten, abschließend wünschte er den Handwerksunternehmern Kraft und Zuversicht für die nächsten Jahrzehnte.

 

 

Oxana Bytschenko
Diplom-Journalistin
Referentin
Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
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