Bürgermeister des Jahres 2020: Stadtoberhaupt von Freyung erhält Auszeichnung für Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs
Vor den Räumlichkeiten des Bezirks Niederbayern in Landshut erhält EBM Dr. Olaf Heinrich (Mitte) die Auszeichnung zum diesjährigen Bürgermeister des Jahres. Überreicht wurde der Preis von Rechtsanwalt Dr. Stefan Detig (r.) und Jurymitglied Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Partner der LKC-Gruppe. (Foto: Bezirk Niederbayern)Vor den Räumlichkeiten des Bezirks Niederbayern in Landshut erhält EBM Dr. Olaf Heinrich (Mitte) die Auszeichnung zum diesjährigen Bürgermeister des Jahres. Überreicht wurde der Preis von Rechtsanwalt Dr. Stefan Detig (r.) und Jurymitglied Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Partner der LKC-Gruppe. (Foto: Bezirk Niederbayern)
Der Bürgermeister der niederbayerischen Kreisstadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, ist Bayerns „Bürgermeister des Jahres“ und wird damit für seine herausragenden Verdienste und sein Engagement für die Bürger geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm nun in den Räumlichkeiten des Bezirks Niederbayern in Landshut überreicht. Heinrich ist nämlich nicht nur seit zwölf Jahren Erster Bürgermeister der Stadt Freyung, sondern auch seit sieben Jahren Bezirkstagspräsident von Niederbayern. Als Bürgermeister hat er zahlreiche Projekte initiiert, die Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Freyung zugutekommen.

Allen voran etablierte er mit dem Projekt „freYfahrt: Digitalisiertes On Demand Ridepooling“ ein wirkungsvolles Instrument, um den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum zu stärken. Jurymitglied Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Partner der LKC-Gruppe aus Grünwald, hob in seiner Laudatio besonders die bedarfsgesteuerte, flexible Mobilität des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt Freyung hervor. Während der Betriebszeiten können Bürger in Freyung und in angrenzenden Gemeindeteilen per App oder Telefon kleine Busse ordern, die sie an ihr Ziel im Betriebsgebiet bringen. Ohne Fahrplan und feste Haltestellen haben sie die nötige Flexibilität für ihre alltäglichen Wege. „Diese moderne, digitale Lösung für den öffentlichen Nahverkehr hat eine Vorbildfunktion für viele andere Gemeinden im ländlichen Raum“, sagt er.


Auch Heinrichs Bemühungen für die Region des Bayerischen Waldes wurden von der Fachjury gelobt. Sein Engagement für die Stärkung der strukturschwachen Region sei herausragend. „Herr Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich hat erkannt, dass die Digitalisierung neue Arbeitsplätze schaffen kann, wenn sie die Kommunen vor Ort umsetzen. Er hat Arbeitsplätze im Zuge der Dezentralisierung der bayerischen Verwaltungen und Verwaltungsorgane in die Region geholt“, bewertet v. Gronau.
Übergeben wurde der Preis von Rechtsanwalt Dr. Stefan Detig, Geschäftsführer der Detig Rechtsanwaltsgesellschaft und Altbürgermeister der Gemeinde Pullach im Isartal. „Durch die Auszeichnung „Bürgermeister des Jahres“ soll das Engagement, die Kreativität und die Verantwortung der Stadt Freyung gegenüber den nachfolgenden Generationen Wertschätzung und Aufmerksamkeit erfahren sowie anderen Kommunen als Vorbild dienen“, betont Detig in seiner Ansprache.
„Die Auszeichnung für die Stadt Freyung ist eine Würdigung, aber auch ein Anreiz für die gesamte Stadtverwaltung, unsere Arbeit weiter nach den alltäglichen Bedürfnissen der Bürger auszurichten“, sagte Heinrich bei der Preisverleihung. „Wenn wir im engen Austausch mit den Bürgern agieren, zu kreativen Lösungen kommen und gemeinsam den Mut haben diese umzusetzen, dann können wir auch im Kleinen, Großes erreichen. Die FreYfahrt zeigt: intelligente, digitale Lösungen lassen sich gemeinsam mit etablierten Verkehrsunternehmen umsetzen. In unserem Fall mit einem traditionsreichen Busunternehmen, das bereit war sich auf ein völlig neues System einzulassen.“
Ausgelobt wird der jährliche, landesweite Preis für besondere kommunalpolitische Verdienste von der LKC-Gruppe aus Grünwald bei München sowie der Detig Rechtsanwaltsgesellschaft aus Pullach. Neben der Auszeichnung erhält die Stadt Freyung steuerliche und rechtliche Beratungsleistungen von der LKC-Gruppe für eine gemeinnützige Einrichtung in Höhe von 2.000 Euro.


Mitglieder der Jury

Rolf Zeitler, Erster Bürgermeister a. D. der Stadt Unterschleißheim, Mitglied des Kreistags München, Träger des Ehrentitels „Altbürgermeister“ und Ehrenbürger der Stadt Unterschleißheim

Eckhard Kalinowski, Bürgermeister a. D. der Gemeinde Taufkirchen, Träger des Ehrentitels „Altbürgermeister“

Dipl.-Kfm. Dr. Franz-Stephan von Gronau, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner bei der LKC-Gruppe


LKC-Gruppe Die LKC-Gruppe berät an über 20 Standorten in Bayern, aber auch in Berlin, in allen Fragen der Wirtschaftsprüfung sowie der Steuer- und Rechtsberatung. Sie beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und bietet Full-Service für Unternehmer, Unternehmen, Freiberufler, aber auch für Stiftungen, Vereine und Kommunen an. Die LKC-Gruppe hat 2019 einen Umsatz von 45 Millionen Euro erzielt und gehört damit bundesweit zu den 20 führenden Gesellschaften der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüferbranche. Die LKC-Gruppe ist unabhängiges Mitglied beim Steuerberater- und Wirtschaftsprüfernetzwerk HLB Deutschland. Weitere Informationen unter www.lkc.de.

DETIG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH DETIG: RSW ist spezialisiert auf Kommunalwirtschaft, kommunales Unternehmensrecht und die Besteuerung der öffentlichen Hand. Die Kanzlei vertritt die Interessen einer Vielzahl von Gemeinden, Städten und Landkreisen mit allen ihren unternehmerischen Aktivitäten in rechtlicher, steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht, bis hin zu Fragen der Finanzierung. DETIG: RSW kooperiert dabei eng mit der LKC-Gruppe.


Jonas Diebold Projektmanager PR & Digital

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