Bezirk übernimmt dabei die Kofinanzierung des Trägervereins Europaregion Donau-Moldau
Logo Regierungsbezirk Niederbayern (Grafik: Regierungsbezirk Niederbayern)Logo Regierungsbezirk Niederbayern (Grafik: Regierungsbezirk Niederbayern)
Nachdem die Mitgliederversammlung des Trägervereins der Europaregion Donau-Moldau vergangene Woche der Weiterführung des Projektes „Grenzüberschreitender Verkehr Niederbayern-Südböhmen-Pilsen“ zugestimmt hatte, hat nun auch der Bezirksausschuss in seiner Sitzung am Dienstag in Mainkofen grünes Licht gegeben. Der Bezirk übernimmt demnach die Vorfinanzierung von zehn Prozent der gesamten Projektkosten – vom 1. November 2020 bis 31. Oktober 2023 fallen dafür insgesamt rund 31.300 Euro an. 90 Prozent des Projektes werden vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (StMFH) gefördert. Im Mai 2019 hatte der Bezirksausschusses erstmalig die Projektstelle gefördert – sie lief aber vorerst nur von Juli 2019 bis September 2020. Die positiven Ergebnisse nach kurzer Zeit hatten sowohl die Regierung von Niederbayern als auch das Bayerische Finanz- und Heimatministerium beeindruckt, so dass dort eine Verlängerung positiv gesehen wurde. Dr. Jan Gregor hatte durch gute Kontakte dies- und jenseits der Grenze bereits Verbesserungen bei Linienverbindungen und -taktung erreicht – und das, obwohl die Grenzschließungen im Frühjahr viele Treffen unmöglich machten. „Für den Grenzraum ist dieses Projekt sehr sinnvoll“, so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. „Hier muss beim ÖPNV noch viel verbessert werden.“

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