Ruth Müller, MdL informiert sich bei der Polizeiinspektion Rottenburg
v.l.: SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Erster Polizeihauptkommissar Bernhard Walter sowie Stadtrat Franz Gumplinger (Foto: Janina Forster)v.l.: SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Erster Polizeihauptkommissar Bernhard Walter sowie Stadtrat Franz Gumplinger (Foto: Janina Forster)
Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller legt in ihrer politischen Arbeit großen Wert darauf, stets einen Überblick über die aktuelle Lage in ihrem Stimmkreis, sowie den Betreuungsstimmkreisen zu haben. Bei einem gemeinsamen Informationsgespräch mit dem Rottenburger Stadtrat Franz Gumplinger und dem Ersten Polizeihauptkommissar der Polizeidienststelle Rottenburg, Bernhard Walter, wurde daher die aktuelle Sicherheitslage erörtert.
Die Polizeiinspektion Rottenburg betreut den nördlichen Teil des Landkreises Landshut und ist derzeit zur Bewältigung ihrer Aufgaben personell angemessen ausgestattet. In der Kriminalitäts- und Verkehrsunfallentwicklung sind im Jahr 2020 bislang keine negativen Auffälligkeiten zu verzeichnen, so dass die Sicherheitslage weiterhin sehr stabil ist.
Der Präventionsarbeit, vor allem für Kinder und Jugendliche, nimmt einen hohen Stellenwert ein. Da der Fahrradführerschein während der Schulzeit nicht absolviert werden konnte, hat die PI Rottenburg in Zusammenarbeit mit den Gemeinden dies im Rahmen des Ferienprogramms angeboten. „Eine gute Idee“, lobte Müller diese Initiative und die pragmatische Zusammenarbeit von Polizei und Gemeinden. Für das begonnene Schuljahr ist die Durchführung die Verkehrsschule aber wieder wie gewohnt geplant.

Generell legt die Polizeiinspektion Rottenburg großen Wert auf Präsenz im öffentlichen Raum. „Mir ist es wichtig, dass wir sichtbar sind“, so Bernhard Walter. So habe beispielsweise die verstärkte Streifenpräsenz in Wohngebieten zur Bekämpfung der Wohnungseinbrüche dazu geführt, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bewohner gestärkt, vor allem die Einbrüche selbst deutlich zurückgegangen sind. Waren im Jahr 2018 noch 28 Wohnungseinbrüche zu verzeichnen, so reduzierte sich die Zahl bereits 2019 auf gerade einmal sechs. Im Kontext von Corona hat sich auch die Arbeit der Polizei verändert. Neben der Überwachung der Einhaltung der Auflagen und den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes ist es angesichts der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie wichtig, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und so auch ein gewisses Grundvertrauen der Bevölkerung in Entscheidungsträger zu schaffen. Auch Ruth Müller hält Letzteres für unabdingbar. Sowohl die Polizei als auch die Politik müsse dafür Sorge tragen, dass es angesichts der COVID-19 Pandemie nicht zu Verunsicherung komme, wenn Falschmeldungen publiziert werden und demokratiefeindliche Bewegungen das Infektionsgeschehen für ihre Zwecke ausnutzen. „Für die aktuelle Lage gibt es keine Blaupause und vorgefertigte Handlungsempfehlungen. Daher ist es auch mir so wichtig, meine politische Arbeit transparent nach außen zu kommunizieren“, so die Landtagsabgeordnete.


Janina Forster
Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
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