Live-Talk am Maristen-Gymnasium Furth mit Ruth Müller, MdL zum Digitaltag 2020
SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Gespräch mit dem Schulleiter des Further Maristen-Gymnasiums, Christoph Müller beim digitalen Live-Talk (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Gespräch mit dem Schulleiter des Further Maristen-Gymnasiums, Christoph Müller beim digitalen Live-Talk (Foto: SPD-Niederbayern)
Vergangenen Freitag, 19.06.2020,  fand der erste bundesweite Digitaltag aufgrund der Corona-Krise ausschließlich im digitalen Raum statt. Auch die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller war unter den über 1.300 Aktionen mit einer digitalen Bürgersprechstunde auf Facebook vertreten. Pünktlich um 16.00 Uhr ging der Live-Stream mit Schulleiter Christoph Müller am Maristen-Gymnasium in Furth online. Unter dem Titel „Digitale Schule – Homeschooling – E-Learning – Corona als Chance?!“ wurde anhand des zeitlichen Verlaufs von Schulschließung, Lockdown und der darauffolgenden schrittweisen Lockerungen die Entwicklung der digitalen Schule diskutiert.
Das Maristen-Gymnasium hatte hierbei entsprechend gute Voraussetzungen als Schule, die sich schon seit Jahren mit digitalen Lehrmitteln und der entsprechenden technischen Voraussetzungen beschäftigt. So arbeiten bereits ab der 7. Klasse alle Schülerinnen und Schüler mit Tablets. Nichtsdestotrotz galt es, innerhalb kürzester Zeit seit den Schulschließungen am 16. März das komplette Unterrichtsgeschehen möglichst reibungslos für alle Beteiligten in den digitalen Raum zu verlagern. Hierzu hat Schulleiter Christoph Müller alle medialen Kanäle genutzt, um den Zusammenhalt in der Schulfamilie aufrecht zu erhalten. Da die Schule bereits seit längerer Zeit nicht nur per Homepage und Social Media vertreten war, sondern innerhalb kürzester Zeit auch eine schuleigene Lernplattform errichtet wurde, konnte das Schulgeschehen, inklusive virtueller Lehrer- und Klassenzimmer, beinahe eins zu eins gespiegelt werden. „Unser Gymnasium war praktisch ab dem zweiten Tag mitsamt Unterrichtsmaterialien arbeitsfähig“, berichtet Müller von der Leistung seines Kollegiums, „alle Beteiligten haben in dieser kurzen Zeit eine enorm steile Lernkurve hingelegt“.
Bei allen technischen Herausforderungen dürfe vor allem auch nicht die soziale Komponente vergessen werden, erläuterte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller. Nicht nur Lehrer und Schüler waren mit neuen Herausforderungen konfrontiert, auch Eltern mussten von heute auf morgen die schulische Betreuung ihrer Kinder mit-stemmen, oft auch noch unter Sorge um den Fortbestand des eigenen Berufs. Gerade der emotionale Aspekt war und ist auch für den Schulleiter Christoph Müller der zentrale Dreh- und Angelpunkt seiner Bestrebungen. Gerade deshalb gebe es auch einen interaktiven Kochklub, einen Yogakurs und dergleichen mehr, um das Gemeinschaftsgefühl trotz der räumlichen Distanz zu stärken. Der nun wieder einsetzende Präsenzunterricht verlaufe laut Aussage des Schulleiters unter Einhaltung der entsprechenden Auflagen ebenfalls sehr gut.
„Viele Dinge in Sachen Digitalisierung mussten in den vergangenen Monaten auf die Schnelle geschehen, wofür wir sonst Jahre gebraucht hätten“, resümiert Ruth Müller die Bürgersprechstunde, die durch die Kommentarfunktion auf Facebook auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer interaktiv gestaltet war. „Diese Fortschritte gilt es nun, beizubehalten und in den wiedereinkehrenden Alltag zu integrieren“. Deshalb nimmt die Abgeordnete auch ihre von Schulleiter Müller mitgegebene Hausaufgabe sehr ernst: „Eine stabile Internetverbindung, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, ist Grundvoraussetzung für fortschrittliche Bildung, aber auch ein starker Wirtschaftsfaktor“.

Janina Forster
Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
Telefon: +49 (0)871 95358 300
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www.ruth-müller.de

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