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Gertraud Schröttinger überreicht Spendenerlöse an Kinderpalliativ-Hilfe und ambulantes Kinderhospiz
Die Vertreterinnen der Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern, Ines Haselbeck und Katrin Berben (im Bild links und rechts am Bildrand) mit der Schirmherrin für die Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (im Bild Mitte hinten) sowie die Spenderin, die Ergoldsbacherin Gertraud Schröttinger (im Bild Mitte vorne) (Foto: SPD-Niederbayern)Die Vertreterinnen der Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern, Ines Haselbeck und Katrin Berben (im Bild links und rechts am Bildrand) mit der Schirmherrin für die Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (im Bild Mitte hinten) sowie die Spenderin, die Ergoldsbacherin Gertraud Schröttinger (im Bild Mitte vorne) (Foto: SPD-Niederbayern)
Socken in allen Größen, Stofftaschen und Ostereier strickt, näht und bastelt die Ergoldsbacherin Gertraud Schröttinger das ganze Jahr, um sie für gute Zwecke zu verkaufen. In diesem Jahr ist durch das Corona-Virus noch ein neuer „Geschäftszweig“ entstanden, berichtet sie bei der Spendenübergabe der Verkaufserlöse im Kinderkrankenhaus Landshut: „Selbstverständlich habe auch ich Stoffmasken genäht und überall um Gummis gebettelt, da diese ausverkauft waren“, erinnert sie sich an die ersten Wochen. Dafür ist der Erlös ihrer Handarbeiten in diesem Jahr auch deutlich höher ausgefallen als sonst und so freute sie sich, jeweils eine Spende in Höhe von 1.500 Euro an die beiden Vertreterinnen der Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern, Ines Haselbeck und Katrin Berben sowie an die Schirmherrin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser, Ruth Müller, MdL zu überreichen. Die Kinderpalliativ-Hilfe Niederbayern wurde gegründet, um schwerstkranken und sterbenden Kinder eine häusliche Palliativversorgung durch pflegerische und ärztliche Experten zu ermöglichen. Die Kosten hierfür sind deutlich höher als der Satz, der von den Krankenkassen erstattet wird. Dafür werden die Spenden verwendet, im Moment beispielsweise dafür, um Einmal-Kleidung zu erwerben, damit die Pflegekräfte trotz Corona in die Familien gehen dürfen. „Wir wollen mit unserem Verein eine heimatnahe Anlaufstelle für die schwerstkranken Kinder und ihre Angehörigen sein“, so Ines Haselbeck.

Beeindruckt von dem freiwilligen Engagement zeigte sich auch Katrin Berben und bedankte sich ganz herzlich bei Gertraud Schröttinger, deren Motivation es war, „im Leben etwas Gutes zu tun“, wie sie erzählte. Dank der Unterstützung der Metzgerei Wagner und Getränke Wallner werden die Handarbeiten in Ergoldsbach und Umgebung verkauft. Die Schirmherrin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizes der Malteser, Ruth Müller, MdL berichtete über die Verwendung der Spendengelder: „Ehrenamtliche Hospizbegleiter gehen in die Familien, wo ein Kind mit einer lebensverkürzenden Krankheit lebt und entlasten die Eltern, unternehmen etwas mit den Geschwisterkindern und bringen Freude in den Alltag der kranken Kinder“. Zudem gebe es auch das Angebot der Trauerbegleitung, was bedeutet, dass auch nach dem Tod eines Kindes die ehrenamtlichen Hospizhelfer als vertraute Ansprechpartner in die Familien gehen. Mit den Spenden werden beispielsweise Aus- und Fortbildungen finanziert. „Die Familien sind dankbar für jeden Tag, den sie gemeinsam mit ihren Kindern verbringen können“, bedankte sich Müller für die Spende.

Janina Forster
Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
Telefon: +49 (0)871 95358 300
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www.ruth-müller.de

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