Ruth Müller, MdL berichtet aus der “besonderen” Plenarsitzung zum Haushalt und zu Corona
SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Plenarsaal des Bayerischen Landtages (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Plenarsaal des Bayerischen Landtages (Foto: SPD-Niederbayern)
Unter besonderen Bedingungen fand die Plenarsitzung im Bayerischen Landtag am Donnerstag statt. Nur ein Fünftel der Abgeordneten - um die Mehrheitsverhältnisse widerzuspiegeln - nahm an der Landtagssitzung am Donnerstag teil, in der zum einen die Regierungserklärung zu Corona stattfand, aber auch der Nachtragshaushalt 2019/2020 verabschiedet wurde. Als einzige Abgeordnete aus dem Stimmkreis Landshut nahm Ruth Müller, MdL daran teil.
Das Haushaltsvolumen steigt gegenüber den ursprünglichen Planungen von 60 auf 70 Milliarden Euro an, weil noch in dieser Woche der "Sonderfonds Corona-Pandemie" mit einem Volumen von 10 Milliarden Euro aufgenommen wurde. Der Nachtragshaushalt 2019/20 steht im Zeichen der Entschlossenheit und Solidarität: „Mit dem "Sonderfonds Corona-Pandemie" werden unter der Maßgabe ‚Was immer notwendig ist‘ die Voraussetzungen dafür geschaffen, entschlossen gegen die Krise infolge der Corona-Pandemie vorzugehen und Solidarität mit den Betroffenen zu üben“, so die Abgeordnete Ruth Müller: „daher hat die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag als Oppositionspartei erstmals einem Staatshaushalt insgesamt zustimmt.“
Über den Bayerischen Krankenhausrettungsschirm und zusätzliche medizinische Ausrüstung wird für die, die leider noch erkranken werden, alles getan, um ihnen bestmöglich zu helfen. Der "Sonderfonds Corona-Pandemie" ist darüber hinaus zusammen mit dem Kurzarbeitergeld des Bundes ein wirksamer Schutzschirm für die Arbeitsplätze und die rund 650.000 Unternehmen in Bayern, vom Kleinstgewerbe, über Kunst- und Kulturschaffenden bis hin zum großen Mittelständler. „Ich bin froh, dass sich die SPD im Landkreis Landshut immer für den Erhalt, Ausbau und die Weiterentwicklung der kleinen Krankenhäuser im ländlichen Raum stark gemacht hat“, so Ruth Müller, „mit den drei Krankenhäusern in Achdorf, Rottenburg und Vilsbiburg sind wir stabil aufgestellt und haben ein gutes medizinisches Netzwerk, auf das wir uns verlassen können.“

Sigrid Altweck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
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