Landesvorsitzende Natascha Kohnen, MdL und Landratskandidatin Ruth Müller, MdL beim Wahlabschluss der SPD Bodenkirchen
v.l.: Markus Schlichter, stellv. Ortsvorsitzender, Ruth Müller MdL und Landratskandidatin, Natascha Kohnen MdL, Vorsitzender Bayern SPD, Sebastian Ferwagner, Ortsvorsitzender Bodenkirchen, Rudi Brunner, Sibylle Entwistle, Bürgermeisterkandidatin Vilsbiburg, Theresa Bergwinkl, Ortsvorsitzende Vilsbiburg (Foto: SPD-Niederbayern)v.l.: Markus Schlichter, stellv. Ortsvorsitzender, Ruth Müller MdL und Landratskandidatin, Natascha Kohnen MdL, Vorsitzender Bayern SPD, Sebastian Ferwagner, Ortsvorsitzender Bodenkirchen, Rudi Brunner, Sibylle Entwistle, Bürgermeisterkandidatin Vilsbiburg, Theresa Bergwinkl, Ortsvorsitzende Vilsbiburg (Foto: SPD-Niederbayern)
Zum Wahlabschluss im „Wirtshaus zur Bina“ konnte Ortsvorsitzender Sebastian Ferwagner am Samstagnachmittag die Landesvorsitzende der BayernSPD, Natascha Kohnen begrüßen. Markus Schlichter, der für den Gemeinderat und Kreistag im Landkreis Landshut kandidiert, stellte das Thema „Mobilität“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Denn obwohl es in Aich einen Bahnhof gebe, brauche man immer das Auto, um aus den anderen Ortsteilen zum Zug zu gelangen. Innerhalb der Ortsteile von Bodenkirchen gebe es keine Busverbindungen, die beispielsweise für Senioren zum Einkaufen oder für Arztbesuche genutzt werden können. Deshalb favorisiere er die Idee eines „Bürgerbusses“, der die Menschen und die Gemeindeteile verbinde und so für Begegnung und Mobilität sorge, so Schlichter. Für eine bessere Verbindung zwischen Vilsbiburg und Bodenkirchen machte sich auch die Bürgermeister-Kandidatin aus Vilsbiburg, Sibylle Entwistle stark: „Wir brauchen bessere Radwege und wollen uns dafür auch im Kreistag einsetzen“.
„Bei den Besuchen in unseren Ortsvereinen wird mir von Aschaffenburg bis Zwiesel überall geschildert, wie dünn das Netz ÖPNV im ländlichen Raum sei“, so Natascha Kohnen. Angesichts einer älter werdenden Bevölkerung müsse man da ordentlich investieren, um Mobilität und damit auch ein Leben auf dem Land zu erhalten. Kommunalpolitik sei Daseinsvorsorge und zwar für alle Bereiche des täglichen Lebens. Eine gute Kinderbetreuung schaffe für junge Familien ein gutes Netzwerk, um Familie und Beruf zu vereinbaren und die Schule am Ort, der Arzt in erreichbarer Nähe und Einkaufsmöglichkeiten sorgen dafür, dass Bayerns Dörfer ihren Charme erhalten. Dazu brauche es nicht eine Vielzahl von Förderprogrammen, sondern das Vertrauen in die Kommunalpolitiker vor Ort, dass sie mit einer besseren Finanzzuweisung auch das Richtige für ihre Bürgerinnen und Bürger umsetzen. Wenn der Zusammenhalt vor Ort funktioniere, hätten auch Populisten mit ihrer Angstmacherei keine Chance, so Kohnen.
Das Thema „Daseinsvorsorge“ griff auch die Landtagsabgeordnete und Landratskandidatin Ruth Müller auf und widmete sich der medizinischen Versorgung im Landkreis Landshut. Seit sie vor 30 Jahren zum ersten Mal für den Kreistag kandidiert habe, sei sie mit dem Erhalt der kommunalen Krankenhäuser befasst – damals wurde bei ihr im nördlichen Landkreis der Fortbestand des Krankenhauses in Niederhatzkofen infrage gestellt. „Heute haben wir drei hervorragend aufgestellte Krankenhäuser mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die eine flächendeckende medizinische Gesundheitsversorgung in unserem Landkreis garantieren“, so Müller. Dazu gebe es das erste Hospiz Niederbayerns in Vilsbiburg und die Reha-Einrichtung in Rottenburg, also ein funktionierendes Netzwerk. Die SPD im Landkreis Landshut habe den Beitritt zur „Gesundheitsregion plus“ initiiert, um die Angebote in der Region besser miteinander zu vernetzen. Eine klare Absage erteilte die Politikerin Fusionsgedanken, die nur unter dem Aspekt des Geldsparens stehen würden. „Wir wollen, dass unsere Krankenhäuser für die Patienten da sind, dass die Angehörigen ihre Eltern, Ehepartner oder Kinder gut aufgehoben und betreut wissen“, so Müller. Krankenhäuser seien nicht dazu da, um Gewinne zu machen, sondern um Menschen gesund werden zu lassen. Deshalb seien sie auch am besten in kommunaler Hand aufgehoben.
Im Anschluss stellten sich dann die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Kreistagswahl aus den Nachbargemeinden vor. Am Ende der Veranstaltung konnte die Landesvorsitzende Natascha Kohnen zusammen mit der Kreisvorsitzenden und den örtlichen SPD-Politikern Sebastian Ferwagner für seine 40jährige Zugehörigkeit zur SPD und Rudolf Brunner für 20 Jahre Mitgliedschaft ehren.

Janina Forster
Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
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