Anfrage offenbart: CSU hat kein Interesse an einer Steigerung der Verkehrssicherheit und einer Lärmreduktion für Bruckberg
Ruth Müller, MdL mit dem zweiten Bürgermeister Bruckbergs, Josef Kollmannsberger (Foto: SPD-Niederbayern)Ruth Müller, MdL mit dem zweiten Bürgermeister Bruckbergs, Josef Kollmannsberger (Foto: SPD-Niederbayern)
Im Rahmen einer Anfrage wollte die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller wissen, weshalb nach Bürgerprotesten auf der neu gebauten A 94 bei Pastetten eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus Lärmschutzgründen festgelegt wurde, die Verlängerung der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzung bei Bruckberg jedoch weiterhin abgelehnt wird. „Es kann nicht sein, dass man lärmreduzierende und sicherheitsrelevante Entscheidungen bezüglich einer Geschwindigkeitsbegrenzung nur nach Protesten bei Ministerpräsident Söder erhält und die Menschen, die seit Jahrzehnten von der Autobahn betroffen sind, nicht würdigt!“, so Müller. In der Anfrage wurde deutlich, dass das CSU geführte Innenministerium eine Verlängerung der Verkehrsberuhigung ablehnt.
„Eins ist klar, der Aufschluss der B 15 auf die A 92 wird zu einem massiven Verkehrsaufkommen führen, bereits jetzt steigen die Unfallzahlen kontinuierlich. Eine Verlängerung der Geschwindigkeitsbeschränkung wird die Verkehrssicherheit beachtlich erhöhen und darüber hinaus noch die Lärmbelastung für Bruckberg und die Bruckbergerau reduzieren!“, so Bruckbergs zweiter Bürgermeister Josef Kollmannsberger. Bereits in einer früheren Anfrage wurde deutlich, dass der tägliche Verkehr im Zeitraum von 2010 bis 2015 um knapp über 4.000 Fahrzeuge auf insgesamt 44.098 Verkehrsteilnehmer zugenommen hat. Neben dieser fast zehn-prozentigen Steigerung des Verkehrsaufkommens ist jedoch vor allem die Häufung der Unfälle auffallend. Gab es im Zeitraum von 2012 bis 2014 noch 56 Unfälle mit Sachschäden ist diese Zahl in den Jahren 2015 bis 2017 um fünfzehn Prozent gestiegen.



Janina Forster
Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
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