Die Volkshochschule Abensberg lädt zum Jahresanfang traditionell zum Unternehmerfrühstück
Die Leiterin der VHS Abensberg, Katrin Koller-Ferch, begrüßt im Autohaus Hofmann die Gäste des Unternehmerfrühstücks (Foto: Jonas Gibis/Stadt Abensberg)Die Leiterin der VHS Abensberg, Katrin Koller-Ferch, begrüßt im Autohaus Hofmann die Gäste des Unternehmerfrühstücks (Foto: Jonas Gibis/Stadt Abensberg)
Stets ist ein Gastredner dabei - und angesichts der Verwerfungen in der europäischen Union und im Vorfeld der Europawahlen war mit der Landesgeschäftsführerin der Europa-Union Bayern, Dr. Ute Hartenberger, am Samstag, 26. Januar 2019, ein Thema präsent, das aktueller kaum hätte sein können.
"Weiter so, Europa? Überlegungen zur Zukunft der europäischen Union im Vorfeld der Europawahlen 2019", so überschrieb die Rednerin ihren Beitrag. Die Europa-Union ist eine bereits 1946 gegründete, überparteiliche und pro-europäische Organisation, die sich sich für ein vereintes, föderal organisiertes, demokratisches und friedliches Europa einsetzt. Derzeit sind ca. 17.000 Mitglieder in 16 Landesverbänden und rund 350 Bezirks-, Kreis- und Ortsverbänden organisiert. Die Europa-Union Bayern e. V. stellt dabei, zusammen mit ihrem Jugendverband Junge Europäer Bayern e.V. (JEF), den stärksten Landesverband in Deutschland.
Eine bürgernahe und transparente Ausgestaltung Europas nach föderalen Prinzipien und auf einer demokratischen Basis - Frau Dr. Hartenberger warb um die europäische Idee und forderte dazu auf, an der Wahl zum 9. Europäischen Parlament teilzunehmen - in Deutschland ist diese auf den 26. Mai 2019 festgelegt. Der holprige Brexit und die Abschottung einzelner Länder seien nur zwei große Baustellen, die mit der Zukunft Europas verknüpft sind. Sie warb eindringlich darum, zur Wahl zu gehen - Europa sei kein Gleichmacher; die "Einheit in Vielfalt" habe sich gerade die Europa-Union auf die Fahnen geschrieben. Dr. Hartenberger: "Wir haben das Recht und die Pflicht, als Bürger Europas zur Wahl zu gehen."
v.l.: Andreas Reiser vom Autohaus Hofmann & Wittmann in Ingolstadt, Bürgermeisterin Gertraud Schretzlmeier, Markus Reichelt, Geschäftsführer BMW Hofmann in Abensberg, Florian Hofmann, Sohn der Inhaberfamilie und „MINI Brand Manager“, Dr. Ute Hartenberger und Katrin Koller-Ferch, Leiterin der Volkshochschule Abensberg. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Andreas Reiser vom Autohaus Hofmann & Wittmann in Ingolstadt, Bürgermeisterin Gertraud Schretzlmeier, Markus Reichelt, Geschäftsführer BMW Hofmann in Abensberg, Florian Hofmann, Sohn der Inhaberfamilie und „MINI Brand Manager“, Dr. Ute Hartenberger und Katrin Koller-Ferch, Leiterin der Volkshochschule Abensberg. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Bereits zum zehnten Mal hat die vhs nun zum Unternehmerfrühstück geladen; die zahlreichen Gäste lobten die Organisation und das hervorragende Buffet, kredenzt von den BBW-Azubis und ihren Chefs. Die vhs-Leiterin Katrin Koller-Ferch dankte in ihrer Begrüßungsrede der Familie Hofmann, die ihr Autohaus bereits zum zehnten Male zur Verfügung gestellt haben. Ihr Dank ging ebenso an den Geschäftsführer der Niederlassung in Abensberg, Markus Reichelt. Abensbergs 3. Bürgermeisterin Gertraud Schretzlmeier sprach in Vertretung der 1. und 2. Bürgermeister und freute sich, dass das Unternehmerfrühstück eine schöne Gelegenheit sei, sich auszutauschen.