Zum wiederholten Male übten die Abensberger Mittel – und Wirtschaftsschüler die Bewerbung
Das Bewerbungstraining soll die Schulabgänger für die Berufswahl vorbereiten (Foto: Raiffeisenbank; Christina Sendtner)Das Bewerbungstraining soll die Schulabgänger für die Berufswahl vorbereiten (Foto: Raiffeisenbank; Christina Sendtner)
Einen besonderen Unterricht gab es dieser Tage für die Wirtschafts- und Mittelschüler der 9. Klassen in Abensberg. Das Einmal Eins zu beherrschen, englische Vokabeln aufsagen zu können – das ist eine Sache. Bei einem Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck zu hinterlassen oftmals aber etwas ganz anderes. Deshalb bekommen die Abensberger Mittel- und Wirtschaftsschüler schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, das vorab zu trainieren.
Die Maßnahme wurde laut Rektor Wolfgang Brey gemeinsam mit Experten der Raiffeisenbank durchgeführt.
Dies waren:

- Ziegler Lisa, Bezirksleiterin Bausparkasse Schwäbisch Hall

- Kramschuster Sophia, Privatkundenberaterin in der Geschäftsstelle Train

- Sendtner Christina, Privatkundenberaterin in der Geschäftsstelle Abensberg

Der Unterricht war allumfassend: Die Schülerinnen und Schüler bekamen Tipps und Tricks an die Hand, wie eine Bewerbung und der Lebenslauf richtig abgefasst werden. Sie lernten, dass sie sich sehr wohl lange vor den Computer setzen dürfen. Denn es ist wichtig, sich vor der Bewerbung sehr genau mit dem Unternehmen zu beschäftigen, bei dem man seine berufliche Karriere starten will. Und da können Recherchen im Internet sehr nützlich sein.
Das Einstellungstests gemacht werden, ist mittlerweile eine ganz normale Angelegenheit. Die Teilnehmer an der Schulung erfuhren, welche Art von Tests es gibt und auf was sie dabei achten müssen. Da war das Vorspiel: Dann ging es ans Bewerbungsgespräch. Es waren selbstverständlich gestellte Situationen. Für die Schüler jedoch sehr realitätsnah, denn sie saßen wie im echten Gespräch einem Unternehmensvertreter – in diesem Fall den Experten der Bank – gegenüber. Die jungen Menschen lernten, dass sie dabei schon beim Hinsetzen Fehler machen können. Wichtig sei es, auf die Aufforderung sich zu setzen, zu warten. Es gebe sehr wohl Chefs, die auf so etwas achten. Auch darauf, ob jemand auf dem Stuhl herumzappelt – oder dort ruhig sitzt und in Ruhe spricht.
Sich in der Aktion selber zu beobachten, das ist nicht immer einfach. Also wurden die gestellten Gespräche auf Video aufgenommen. Die jungen Menschen schauten sich das danach gemeinsam mit den Trainern an. Im Einzelgespräch gab es dann die Analyse – und die Hinweise, was im echten Bewerbungsgespräch besser gemacht werden soll.