Schulverband Abensberg-Biburg freut sich mit Marco Bäck über bayernweite Auszeichnung
v.l.: Thomas Zachmayer- Bürgermeister von Biburg, im Vordergrund Marco Bäck - der prämierte Zerspanungsmechaniker-, dahinter Wolfgang Brey - Schulleiter der Abensberger Mittelschule - und Abensbergs 3. Bürgermeisterin, Traudl Schretzlmeier (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Thomas Zachmayer- Bürgermeister von Biburg, im Vordergrund Marco Bäck - der prämierte Zerspanungsmechaniker-, dahinter Wolfgang Brey - Schulleiter der Abensberger Mittelschule - und Abensbergs 3. Bürgermeisterin, Traudl Schretzlmeier (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Der Quabi, das ist der qualifizierte berufliche Bildungsabschluss, ins Leben gerufen von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden. Jährlich werden dabei je ein Auszubildender im Metall- und einer im Elektro-Handwerk ausgezeichnet. Die Verbände wollen mit diesem Preis darauf hinweisen, dass eine solide duale Ausbildung gerade heute beste Berufsaussichten bietet. Der 21-jährige Marco Bäck aus Dürnhart bei Biburg hat diesen Weg erwählt – und wird am Montag, 10. Dezember, im Messezentrum Nürnberg von Ministerpräsident Markus Söder für seinen hervorragenden Abschluss als Zerspanungs-Mechaniker geehrt.
Im Schulverband Abensberg-Biburg ist diese Nachricht mit allergrößter Freude aufgenommen worden – denn Marco Bäck hat seinen Weg in Abensberg begonnen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde würdigten Biburgs Bürgermeister Thomas Zachmayer und Abensbergs 3. Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier den jungen Mann für seine tollen Leistungen und gratulierten ihm zum bayernweiten Erfolg. Mit dabei Abensbergs Schulleiter Wolfgang Brey; auch er war überglücklich.
Marco Bäck hat bereits seine Kindergartenzeit in Abensberg verbracht. Bürgermeister Zachmayer: „Unserer war voll, aber es wurmt mich bis heute, dass dem so war.“ Auch Marcos Bruder – Zwillinge übrigens – war mit dabei in der Abensberger Kinderbetreuung. Nach der Kindergartenzeit kam die Abensberger Grundschule, dann wechselten sein Bruder und er an die Mittelschule. „Super Jungs, die ich beide gerne im M-Zug gesehen hätte“, so Rektor Brey lachend. Sein Bruder wählte diesen Weg, Marco nicht: „Wegen Englisch“, grinst Marco, darauf angesprochen.
Es war für ihn wohl die richtige Wahl – sein Quali-Abschluss mit Einser-Schnitt machte das mehr als deutlich. Bei der Kelheimer Firma Kosik begann er danach seine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und beendete diese mit dem bayernweit besten Abschluss in seiner (Metall-)Sparte.
Ein Erfolg, über den sich die Verantwortlichen des Schulverbandes Abensberg-Biburg sehr freuen – zeigt es doch, dass man heute auf vielerlei Wegen zu seinem beruflichen Ziel kommen kann. Und dass der Grundsatz am Abensberger Schulzentrum „Kein Abschluss ohne Anschluss“ nicht nur als Phrase an der Wand steht. Marco: „Ich sage bis heute zu jedem, den ich kenne: Die Mittelschule in Abensberg ist das Beste, was Dir passieren kann. Auch die Atmosphäre ist klasse.“ Bürgermeister Zachmayer, dessen Gemeinde Abensbergs Schulangebot, auch die Staatliche Wirtschaftsschule, mitfinanziert, dankte in diesem Zusammenhang Schulleiter Brey: „Das Herz unserer Schule bist Du, lieber Wolfgang.“ Bei einem Glaserl Sekt und Häppchen verriet Marco, dass er weiter macht – er hat aktuell den Industrie-Meister im Visier, „das dauert knapp zwei Jahre“, sagt er. Jetzt aber erstmal Montag, Nürnberg, Messezentrum. „Der Söder ist ein Riese“, warnt ihn lachend sein Bürgermeister. „Nicht erschrecken.“