Die Staatliche Wirtschaftsschule Abensberg war am 02.10.2018 Gastgeber für die Fachbetreuertagung der Wirtschaftsschulen aus Niederbayern und der Oberpfalz
Die Teilnehmer der Fachbetreuertagung der Wirtschaftsschulen (Foto: Wirtschaftsschule Abensberg)Die Teilnehmer der Fachbetreuertagung der Wirtschaftsschulen (Foto: Wirtschaftsschule Abensberg)
Oberstudiendirektor Johann Huber, Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Kelheim, begrüßte gemeinsam mit Mittelschulrektor Wolfgang Brey 16 Fachvertreter der Wirtschaftsschulen aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz. Die Staatliche Wirtschaftsschule Abensberg war dabei zum ersten Mal Gastgeber für eine Fortbildung für Wirtschaftsschul-Lehrkräfte. Beide betonten unisono die ausgezeichnete Zusammenarbeit beider Schulen und lobten die vorbildliche Unterstützung durch Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und dem Schulverband Abensberg/Biburg. Getagt wurde unter anderem im neu gebauten Übungsunternehmen der Wirtschaftsschule. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Nachbetrachtung der ersten Abschlussprüfung im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle (BSK) nach dem neuen LehrplanPlus sowie der Projektunterricht.
Im Juni 2018 wurde die erste Abschlussprüfung im Fach BSK nach dem neuen LehrplanPlus abgehalten. Das neue Abschlussprüfungskonzept fordert unter anderem die/den Schüler/-in zu einer situationsbezogenen Handlungsweise bei der Bearbeitung der Aufgabenstellung. Der Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen zur neuen Abschlussprüfung stand am Vormittag im Mittelpunkt der Diskussionsrunde, die Studiendirektor Frank Eckstein (Stellvertretender Wirtschaftsschulleiter in Wunsiedel) leitete.
Der Projektunterricht als Hochform des handlungsorientierten Unterrichts war am Nachmittag Thema der Fachtagung. Dabei brachte die Referentin Studiendirektorin Barbara Maier (Seminarlehrerin an der Berufsschule 9 in Nürnberg) dem Plenum anhand eines bereits durchgeführten Klassenprojekts die Feinheiten und Vorzüge des Projektunterrichts näher. Die Schüler/-innen handeln weitestgehend selbstständig und eigenverantwortlich und organisieren so z. B. ein „Ausbildungskontaktgespräch“ oder einen „Gesundheitstag“ an ihrer Schule.
Um 16 Uhr traten dann alle Teilnehmer die teilweise mehrstündige Heimreise an. Alle beurteilten die Fachbetreuertagung als äußerst gewinnbringend und bereichernd und dankten dem örtlichen Lehrer Studienrat Werner Holzer für seine ausgezeichnete Organisation. Die Staatliche Wirtschaftsschule Abensberg zeigte sich als sehr guter Gastgeber.