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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Montag, 18. Dezember 2017

Seit vielen, vielen Jahren erhalten Abensberger Eltern bei Neugeburten ein Wunschbäumchen. Die Aktion ist sehr beliebt und fördert nebenbei die Obstbaumbestände in den privaten Gärten der Stadt und der Ortsteile.

v.l. die vervielfachten Eders, rechts die Familie Dietz, mittig 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)

Am Donnerstag (9. November 2017) war es wieder soweit, Abensberger Eltern holten sich ihr Bäumchen ab – insgesamt 136 Geburten gab es im Zeitraum vom 1. September 2016 bis zum 31. August 2017, eine wiederum leichte Steigerung gegenüber dem letzten Jahr, was für Abensbergs Ersten Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, der die Geburtenpflanzaktion einst in den Stadtrat gebracht hatte, erfreulich ist: „Wenn sich junge Familien eine Zukunft in unserer Stadt vorstellen können, dann haben wir vieles richtig gemacht.“ In fröhlicher Runde wurden die Bäumchen übergeben, Bauhof-Mitarbeiter halfen mit und hatten alles hergerichtet.

Wer will welchen Baum? Alexandra Eder hatte für Töchterchen Klara eine Sauerkirsche ausgesucht, Söhnchen Alois war mit dabei, für den es zur Geburt schon einen Pflaumenbaum gegeben hatte – der eigene Garten in der Kagrastraße wird nun abermals bestückt. Stefanie und Fabian Dietz hatten für ihren Sohn Kilian einen Zwetschgenbaum ausgewählt – der kommt in den eigenen Garten an den Allersdorfer Abensauen. Und Tanja Eder hatte gleich drei kleine Herren dabei – Josef und Ludwig assistierten, für Baby Fritz gibt es eine Quitte, die ebenfalls in den eigenen Garten kommt – in Aunkofen.
Insgesamt wurden 79 Bäume bestellt und ausgegeben. Sigus Labitzke und Albert Bullmer vom Bauhof sorgten für die Ausgabe und halfen mit, wo Hilfe nötig war. Abschließend dankte 1. Bürgermeister Dr. Brandl allen für ihr Kommen und wünschte den kleinen wie den großen Bauhof-Besuchern alles Gute für die Zukunft.

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