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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Montag, 18. Dezember 2017

Sehr gut besucht war am Mittwochabend (26. September 2017) die Eröffnung der Ausstellung „Eis am Stiel“ mit Bildern des Offenstetteners Ferdinand Lanz in der Galeria di Lonigo im Aventinum.

Eis am Stiel 1

Der Fotograph hält – häufig bei Spaziergängen mit seinen Freunden – nach eisigen Motiven in der Natur Ausschau, die Folge sind seit Jahren Bilder, die zur Deutung, aber auch zum Meditieren anregen. Genau so war es auch am Mittwoch – noch bevor Lanz den Abend passend mit dem Werner Schmidbauer-Song „Momentensammler“ eröffnete, verglichen schon viele Besucher, was sie in den einzelnen Arbeiten sehen. Dazu laden die Bilder ein – und sie zeigen die Schönheit der Natur und des Augenblicks.

Lanz 4
Abensbergs 2. Bürgermeister Dr. Bernhard Resch begrüßte die Anwesenden und überraschte damit, der „Humanist“ Lanz sei maßgeblich für den Vornamen seines vierten Kindes verantwortlich – Dr. Resch ist seit kurzem Vater des kleinen Ferdinand. Fotograph Lanz fühlte sich darob und wegen der vielen Erschienenen geehrt; leider sei der, der seine Ausstellungskarriere anstieß, nicht da: Lanz sendete herzlichste Genesungswünsche an Wolfgang Brey, Rektor der Abensberger Mittelschule. Der hatte Lanz 2012 zu einer ersten Ausstellung gedrängt. Museumsleiter Dr. Tobias Hammerl, derzeit noch in Elternzeit, galt ebenfalls sein besonderer Gruß. Für die angenehme Zusammenarbeit bedankte sich Lanz ausdrücklich mit einem Strauß Blumen bei Frau Veronika Leikauf, Museumsvolontärin.

Lanz 8
Die „Schönheit der Natur, ohne Ohrstöpsel und Smartphone“ entdecken, das ist es, was Lanz bei seinen ausgedehnten Touren durch die Natur möchte. Diese Schönheit, so Lanz, halte er fest. Mehr eigentlich nicht – Lanz: „Die Natur erschafft die Kunstwerke. Ich fotografiere sie nur.“
Dieses „nur“ ist ganz schön viel, so Frau Leikauf: „Sehr, sehr hochwertig“ seien die Arbeiten, kurz gesagt: „Sie haben‘s einfach wirklich drauf.“ Die Besucher applaudierten ausführlich, um sich anschließend in Grüppchen über die Motive auszutauschen. Freilich – ganz schön keck, schon der Titel „Eis am Stiel“ ist nicht nur ein Hinweis auf die frivolen Teeniekomödien der 70er und 80er Jahre. Das Titel-gebende Motiv von Lanz, das eine phallusartige Eis-Skulptur zeigt, wäre zu anderer Zeit an anderen Orten für einen Eklat gut gewesen.Lanz 1

„Eis am Stiel“ ist bis zum 20. Oktober im Aventinum (1. OG) zu sehen. Grundsätzlich sind die Arbeiten erwerbbar; Anfragen bitte im Museumsbüro im Aventinum (1. OG).

Lanz 3

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