Dass es auch in Abensberg eine Reparaturinitiative geben soll, dafür stimmten die Anwesenden bei der am 27. Juli stattgefundenen Gründungsversammlung. Sie entschieden sich mehrheitlich für den Namen „Reparatur-Café Abensberg“ und wählten einstimmig die Vorstandschaft: 1. Vorsitzende Evi Bartos, 2. Vorsitzender Gert Ruoff, Kassier Karl Prohaska und Schriftführerin Katrin Koller-Ferch. Kassenprüfer sind Tanja Gruber und Otto Raffalt.

Vorstandschaft

„Reparieren statt Wegwerfen“ ist der Grundgedanke der Initiative, die es in Deutschland inzwischen über 500 mal gibt. Bei Kaffee und Kuchen können die Besucher auf die Reparatur ihrer mitgebrachten Gegenstände warten oder selbst unter fachkundiger Anleitung bei der Reparatur mithelfen.
Evi Bartos: „Oft will man einen über viele Jahre genutzten und lieb gewonnenen Gegenstand nicht einfach in den Müll werfen. Man weiß letztendlich nicht einmal, wo dieser Müll hinkommt und vielleicht wieder irgendwo auftaucht.“ Dabei könne es sich z. B. um ein Gerät handeln, das nach Jahren plötzlich seinen Dienst versagt und bei dem vielleicht nur eine Kleinigkeit fehlt. „Den Arm des Lieblingsteddys annähen oder beim kaputten Rennauto erste Hilfe leisten“, dabei möchten die Reparateure gerne ehrenamtlich und kostenlos helfen. Spenden werden gerne angenommen, Ersatzteile müssen bezahlt werden. Alles, was man tragen kann, darf grundsätzlich zur Reparatur vorbei gebracht werden.

Vereinsgründung
Nach einem internen Probelauf öffnet das Reparatur-Café Abensberg im Oktober seine Pforten für die Öffentlichkeit. Der genaue Termin wird in der Presse bekanntgegeben.
Alle, die handwerklich geschickt sind – ob Fachmann oder Hobbybastler – sind jederzeit willkommen. Informationen erteilt gerne die 1. Vorsitzende Evi Bartos ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Tel. 09443/ 1645).