Seit 40 Jahren zaubert Maximilian Ohneis den Abensbergern ein Lächeln ins Gesicht – so lange gibt es die Zahnarztpraxis in Abensberg schon. 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl gratulierte jetzt herzlich zu diesem Jubiläum.
v.l.: Dr. Ohneis und Abensbergs Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, der die Glückwünsche zum Praxisjubiläum überbrachte (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Dr. Ohneis und Abensbergs Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, der die Glückwünsche zum Praxisjubiläum überbrachte (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
„Wir sind sehr froh, dass Sie sich vor 40 Jahren für eine Niederlassung in unserer Stadt entschieden haben“, so Dr. Brandl bei seinem Besuch zum Seniorchef der Zahnarztpraxis, Dr. med. dent. Maximilian Ohneis. Im Dezember 1981 eröffnete der junge Zahnarzt nach seinem Wehrdienst in Rottenburg a.d. Laaber seine eigene Praxis. Dafür hatte er sich ein Haus in Abensberg ausgesucht, direkt am Aventinusplatz – also in unmittelbarer Nähe zum Denkmal von Aventinus, einem bedeutenden Humanisten und Bürger der Stadt Abensberg. Rund 22 Jahre gingen die Patienten hier ein und aus, bis die dortigen Räumlichkeiten zu klein wurden und die Praxis 2002 deshalb in die Ulrichstraße 21 verlegt wurde. Dort erfahren die Patienten bis heute Hilfe und Schmerzlinderung – in Notfällen auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten.
In 40 Jahren hat sich die Zahnmedizin stetig weiterentwickelt. Max Ohneis hat diese Entwicklung in allen Bereichen der Praxis bis heute umgesetzt. Als Arzt und Zahnarzt behandelt er seine Patienten ganzheitlich. Schon sehr früh, bereits 1986, hat er sich deshalb auch dazu entschieden, seinen Patienten kein Amalgam mehr einzusetzen. In dieser Zeit begann er auch mit dem Einbringen erster Zahnimplantate. Was heute Dank hochentwickelter, dreidimensionaler Röntgengeräte und stetig verbesserter, schonender OP-Methoden quasi zur Standardtherapie gehört, war damals noch absolutes Neuland in der Zahnmedizin.
Auch die Digitalisierung hat über die Zeit in allen Bereichen der Praxis Einzug gehalten. Warum ein Zahnarzt eine Homepage braucht? Vor 20 Jahren eine Seltenheit. Dass Patienten heute selbstverständlich ihre Termine per Smartphone vereinbaren können - daran hatte damals allerdings auch noch niemand gedacht. Als die analogen Karteikarten abgeschafft wurden, freuten sich wohl am meisten die Helferinnen, da sie die klassische „Arzthandschrift“ von nun an nicht mehr entziffern mussten. Auch die Behandlungen wurden durch den Einsatz immer neuer Technologien immer schonender. Spezielle Mundscanner verdrängten fast vollständig den ungeliebten Abdruck. Der Zahnersatz kann anschließend am PC konstruiert und direkt in der Praxis angefertigt werden.
Nicht nur, dass er vielen Patienten zu einem strahlenden Lächeln verholfen hat, Max Ohneis hat in seiner 40-jährigen Praxistätigkeit sein Wissen stets weitergegeben. Er hat fünf Zahnärzte und acht Zahnärztinnen ausgebildet. 20 Jahre lange war er als Obmann der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayern für den Bereich Abensberg, Kelheim, Mainburg und Riedenburg tätig. Dort hat er sich für Patienten und Kollegen eingesetzt und so manches Mal mit den Kassen gerungen. Standespolitisch engagierte er sich ehrenamtlich im zahnärztlichen Förderkreis Kelheim, den er 1999 mitbegründete und den er 20 Jahre als 1. Vorsitzender aktiv mitgestaltete.
Regelmäßig ist er auch in verschiedenen Pflegeheimen aus der Region anzutreffen und hilft da bei kleinen und großen Zahnproblemen der Bewohner. Viele freuen sich, dass „ihr“ Zahnarzt nun zu ihnen kommt, jetzt wo sie es selbst nicht mehr können. „Ein wunderbares Gefühl, dass man seine Patienten ein ganzes Leben lang betreuen kann.“ Derzeit ist der Seniorchef auch als Impfarzt im Einsatz. Und sagt: „Diese Aufgaben sind nur dank eines großartigen Teams aus Helferinnen und Helfern möglich, bei dem ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.“
Auch wenn in den bisherigen Praxisräumen noch gearbeitet wird, ist bald Schluss im Gebäude in der Ulrichstraße. Sobald das grüne Ärztehaus in Abensberg-Gaden in der Werner-von-Siemens-Straße 1 fertig ist, steht der Umzug an. Für diesen Schritt hat sich Max Ohneis jun. entschieden. „Weil die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen immer wichtiger wird. Die Medizin wird immer spezialisierter, das kann ein einzelner Arzt nicht mehr leisten. Für die Patienten kann es nur von Vorteil sein, wenn sich die einzelnen Fachdisziplinen schnell und unkompliziert austauschen können.“ Er ist vor drei Jahren in die Praxis des Vaters eingestiegen und wird diese auch fortführen, wenn sein Vater in den Ruhestand geht. Hobbys pflegt sein Papa schon – als Hobbyimker genießt er eigenen Honig, Hühner hat er ebenfalls und ein großer Garten zieht ihn ins Freie. Mit Tennis, Golf und Skifahren hält er sich fit.
 
 
Ingo Knott
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