Die Jahreshauptversammlung der Abensberger Tafel für die Jahre 2019 und 2020 fand am 13. Oktober 2021 im Gasthof Jungbräu in Abensberg statt

Im letzten Jahr wurde sie nicht abgehalten.

Rudolf Buchner, 1. Vorsitzender der Tafel Abensberg (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Rudolf Buchner, 1. Vorsitzender der Tafel Abensberg (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)

Auch die Arbeit der Tafel wurde durch die Coronapandemie stark beeinträchtigt. Dennoch konnte die Vorstandschaft eine positive Bilanz ziehen. Die Hauptversammlung musste im letzten Jahr ausfallen, daher betraf der Berichtszeitraum die Jahre 2019 und 2020. Die Berichte der Vorstandsmitglieder wurden für diese Jahre getrennt vorgetragen. Im Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Rudolf Buchner wurde eine große Zahl an Terminen und Aktionen aufgelistet, an denen er teilnahm. Hervorgehoben sei dabei die Podiumsdiskussion in Kelheim zum Thema Nachhaltigkeit, wobei er die Gelegenheit nutzte, die Abensberger Tafel mit ihrer Ausgabestelle Neustadt vorzustellen.
Dass auch Jugendliche für die Idee der Tafel zu interessieren sind, ging aus der Spendenübergabe der Realschule Abensberg hervor, bei der er einen Betrag von 2400 Euro entgegen nehmen konnte. Dem Vorsitzenden liegt besonders die Zukunftsfähigkeit der Tafel am Herzen. Auf sein Betreiben wurde die Tafel Abensberg in das Projekt „Tafel macht Zukunft-gemeinsam digital“ aufgenommen. Zusammen mit Karl Mitterhofer und Georg Schmidbauer nahm Buchner auch noch an einer virtuellen Schulung teil.
Mitgliederanzahl des Vereins steigt an
Als sehr erfreulich gestaltete sich der Bericht über die Mitgliederentwicklung. Insgesamt 29 Personen mehr zählte der Verein zum 31. Dezember 2020. 175 Mitglieder unterstützen somit die Tafelidee. Die 2. Vorsitzende Helga Beck, verantwortlich für die Ausgabestelle Neustadt, berichtete über die von ihr verantwortlich oder mitverantwortlich durchgeführten Aktionen: Hervorzuheben wäre die Aktion „Tasche mit Hygieneartikeln“, bei der 120 gepackt werden konnten und zur Ausgabe kamen. Sehr erfreulich war, dass die Aktion „Sternstunden“ die Abensberger Tafel bedachte und 20 der Kinder einen Gutschein für Sportartikel erhalten konnten. Der neu gewählte Bürgermeister der Stadt Neustadt, Thomas Memmel, zeigte seine Wertschätzung der Tafel-Arbeit durch aktive Mitarbeit bei den Vorbereitungen an einem Ausgabetag. Als Hausherr der Räumlichkeiten sagte er die weitere Unterstützung der Stadt in gewohntem Umfang zu.
Ausgabesituation in der Tafel Abensberg im Bad Gögginger Weg (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Ausgabesituation in der Tafel Abensberg im Bad Gögginger Weg (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Lohnkosten würden sich auf über zwei Millionen Euro belaufen
Vorstandsmitglied Schmidbauer warf den Blick zurück auf die Entwicklung der Tafelstatistik und stellte detailliert dar, wie sich das Kundenspektrum veränderte. Er betonte, dass die Leistungen der Tafelmitarbeiter vollkommen ehrenamtlich erfolgen. Der Wert der geleisteten Arbeitsstunden liegt demnach bei 15.000 Euro pro Jahr. Da die Tafel bereits 15 Jahre betrieben wird, würden sich die Lohnkosten auf über zwei Millionen Euro belaufen. Schatzmeister Manfred Heinz erstattete den Finanzbericht. Zusammengefasst ergab der detaillierte Bericht, dass sich trotz der schwierigen Lage die Finanzsituation des Vereins durchaus positiv darstellt. Buchner bedankte sich ausdrücklich bei Heinz für seine ausgezeichnete Arbeit. Im Bericht der Kassenprüferinnen Resi Lehner und Hildegard Resch über die Kassenführung der Jahre 19/20 wurde dem Schatzmeister eine überaus korrekte Kassen- und Buchführung bescheinigt. Damit konnte er per Handzeichen einstimmig entlastet werden.
Buchner bedankte sich bei allen Berichterstattern für die wichtige und umfangreiche Arbeit. Allen Mitarbeitern galt der besondere Dank des Vorstandes. Zum Abschluss erfolgte die jährliche Belehrung über den sicheren Umgang mit Lebensmitteln und über die entsprechenden Hygienevorschriften durch ihn. Da der Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge ohne Meldungen blieb, konnte Buchner die arbeitsintensive Jahreshauptversammlung nach mehr als zwei Stunden schließen.
 
 
Ingo Knott
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