Für rund 70 Schüler der Aventinus Mittelschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Abensberg hat der Montagmorgen, 12. April, mit Schnelltests begonnen

v.l.: Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Konrektor Christian Lanzl, Rektor Wolfgang Brey, Krankenschwester Sabine Maluche und der Vorsitzende des Elternbeirats, Timo Bohnenstengel. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Konrektor Christian Lanzl, Rektor Wolfgang Brey, Krankenschwester Sabine Maluche und der Vorsitzende des Elternbeirats, Timo Bohnenstengel. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
„Wir wollen damit unseren Schülern, die vor Abschlussarbeiten stehen, den Präsenzunterricht ermöglichen“, so Rektor Wolfgang Brey. Zwar sind die Vorgaben des Kultusministeriums erst am Freitagabend zuvor bekannt gegeben worden, dennoch hat Brey im Verbund mit dem Kollegium und dem Elternbeirat sowie Abensbergs Bildungsreferentin Dagmar Kellner alle Hebel in Bewegung gesetzt und die nötigen Schnelltests besorgt.
Die Testungen wurden in einer eigens dafür hergerichteten Schulturnhalle erledigt. Brey hat auch eine ausgebildete Krankenschwester gewinnen können: „Ich bin Sabine Maluche sehr dankbar, dass sie sich die Zeit nimmt.“ Er hätte sich nicht vorstellen können, dass „nicht ausgebildete Leute“ die Testungen vornehmen. „Unsere Schüler sollen die Gewissheit haben, dass wir medizinisch einwandfrei auftreten.“ Und tatsächlich zeigten die Schülerinnen und Schüler, die die Redaktion befragt hat, keinerlei Probleme mit den Testungen: „Das ist keine große Sache“, so der Tenor. Nach einer kurzen Wartezeit, in der das Testergebnis ermittelt wird, geht es dann weiter in die Klassenräume. Auch die Lehrer sind ganz froh über die Regelung: „Man fühlt sich sicherer, wenn man weiß, dass alle im Raum negativ getestet sind.“ Die erschienenen Schülerinnen und Schüler sind aus den beiden 9. und beiden 10. Klassen der Mittelschule und der 10. Klasse der Staatlichen Wirtschaftsschule, weitere elf Jugendliche sind in der Notbetreuung.
Krankenschwester Sabine Maluche beim Auswerten eines Tests (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, zugleich Vorsitzender des Schulverbands Abensberg-Biburg, sagte, er sei froh, dass man den Abschluss-Jahrgängen diese Möglichkeit eröffnen kann, obwohl seitens des Kultusministeriums so spät gehandelt worden ist. Auch die technischen Möglichkeiten würden vom Kultusministerium nicht ausgeschöpft. So sei es machbar, einen Test zuhause durchzuführen und diesen mit einem QR-Code zu verknüpfen. Das wäre ebenso fälschungssicher und in der Schule selbst würde Zeit gespart. „Wer aber am Freitagabend erst weiß, dass er am Montag Tests haben will, der kann technisch nicht mehr viel bewegen.“ Umso mehr dankte er allen Beteiligten vor Ort für die schnelle Reaktion. „Sie sorgen dafür, dass unsere Abschlussklassen miteinander lernen können.“

Krankenschwester Sabine Maluche beim Durchführen eines Schnelltests mit einem Schüler (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)

Ingo Knott
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