Das neue Programm im Theater am Bahnhof Abensberg
v.l.: Hans und Brigitte Schmid, Andi Heinz und Paul Schretzlmeier vom „Lampenfieber“. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Hans und Brigitte Schmid, Andi Heinz und Paul Schretzlmeier vom „Lampenfieber“. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Tolle Konzertabende, zwei Promis und „Die Sascha-Falle“: Die Theatergruppe Lampenfieber hat den Spielplan für Frühjahr und Sommer 2020 im Theater am Bahnhof vorgestellt - bei bester Laune und mit den fast vollständig erschienenen Bandmitgliedern der „Not'nquetscha2, die den Reigen eröffnen: Am 6. und 7. März 2020 geben sie ab 19.30 Uhr ihre beliebten Musikabende. Heinz Bauer, Hans Eberl, Sepp Eder und Willi Hermann bieten mit Akkordeon, Kontrabass, Saxophon, Gitarre, Klarinette, Geige und Gesang gefühlvolle und romantische Musik ohne Licht- und Toneffekte.
Sitzend Heinz Bauer, Willi Hermann und Sepp Eder von der Band „Die Not’quetscha“, stehend: Robert Raith, Steffi Wildenhain und Thomas Seeber (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Sitzend Heinz Bauer, Willi Hermann und Sepp Eder von der Band „Die Not’quetscha“, stehend: Robert Raith, Steffi Wildenhain und Thomas Seeber (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Und natürlich die Humor-Einlagen von Willi Hermann. Das Publikum amüsiert sich stets köstlich, wenn er Geige (oder Gitarre) beiseitelegt und Skurriles zum Besten gibt. Man darf gespannt sein. Auch auf die Musik - zwischen Operette, Schlager, klassischer Musik, Volksmusik oder Schrammelmusik sind es heuer einige Stücke von STS, die es ihnen angetan haben. Sepp Eder: „Das sind tolle Musiker, ihre Stücke sind nicht ganz leicht.“ Die Abensberger „Not'nquetscha“ spielen „Irgendwann bleib i dann dort“ und „Wohin die Reise“. Der Kartenvorverkauf läuft, Interessenten sollten sich beeilen - Hans Schmid, 1. Vorstand der Theatergruppe: „Auftritte der Not'nquetscha sind schnell ausverkauft.“
Thomas Seeber (li.) und Robert Raith (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Thomas Seeber (li.) und Robert Raith (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Weiter geht es dann im Theater am Bahnhof mit dem Stück „Die Sascha-Falle“ nach Martina Nowatzyk und Uli Sandau. Ein Zwei-Personen-Stück, allerdings ohne den Sascha im Titel. Oder kommt der doch? Arno und Ben jedenfalls, seit 20 Jahren ein Paar und deshalb zum romantischen Dinner bei Kerzenschein beisammen, sitzen beide in der „Sascha-Falle“, denn dieser Sascha scheint ein ganz attraktives Kerlchen zu sein. Beide sind ihm heimlich zugetan, und da - es klingelt an der Tür. „Dann machen wir erstmal Pause“, lacht Schmid.
Was dann passiert - das wissen nur die Theatermacher. Macht nichts - die beiden Lampenfieber-Schauspieler Thomas „Dam“ Seeber und Robert Raith legen so viel Begeisterung und Schwung ins gleichgeschlechtliche Zeug, dass allein das Schauspiel als klare Besuchsempfehlung wirkt. Es ist aber keine Klamotte, wenngleich gelacht werden kann. Seeber: „Nach einiger Zeit wird deutlich: da werden dieselben Probleme und Themen behandelt wie in anderen Beziehungen auch. Das ist mir wichtig.“ Regisseurin Steffi Wildenhain kannte das Stück und hat es aufs Theater-Tablett gebracht: „Es ist eine Gratwanderung - lustig, aber nicht nur. Wir hoffen sehr, die Leute gut zu unterhalten.“ Die Aufführung ist erst möglich geworden, als Raith und Seeber im Rahmen einer Improvisation gemerkt haben, dass ihr Zusammenspiel bestens funktioniert. Raith: „Und wir wirken wie Pat und Patachon.“ Seeber: „Ich habe ihn verführt. Er konnte gar nicht anders.“ Beide lachen herzlich. Aufgeführt wird „Die Sascha-Falle“ ab dem 14. bis zum 29. März.
Thomas Seeber, Steffi Wildenhain und Robert Raith (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Thomas Seeber, Steffi Wildenhain und Robert Raith (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Der letzte Termin im Theater am Bahnhof ist dann die Aufführung der „Love Letters“; ein außergewöhnlicher Theaterabend mit der Sängerin Lou Hoffner und dem Schauspieler Hansi Kraus, der in den 60er Jahren u.a. als „Lümmel von der ersten Bank“ zum Star wurde und später im „Schloss am Wörthersee“ und „Forsthaus Falkenau“ Erfolge feierte - bis heute ist er in deutschen Fernsehserien aktiv. Wie kommt das kleine Abensberger Theater dazu? „Der Produzent hat gehört, dass wir hier ein nettes Theater haben. Im letzten Sommer hat's nicht geklappt, heuer ist es soweit“, freut sich Schmid. Und beide Künstler freuen sich auf Abensberg und das Publikum. „Love Letters“ ist „ein Kammerspiel der großen Gefühle und kleinen Gesten“, heißt es. Geschrieben von Albert Ramsdell Gurney, gilt es als eines der besten amerikanischen Stücke der 80er Jahre. Aufführungstermin ist der Samstag, 16. Mai 2020, ab 19.30 Uhr.
Der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen im Theater am Bahnhof findet statt bei „bellibri“ (am Karmelitenplatz) in Abensberg, im Herzogskasten der Stadt und im Internet auf der Homepage des Theaters: www.tab-abensberg.de

Ingo Knott
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