Großes Aufgebot für einen jungen Mann:
Die Schulleitung hat gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen ehemaligen Mittelschüler geehrt, der seinen Ausbildungsabschluss als Landesbester geschafft hat. Im Anhang das Bild (Knott, Stadt Abensberg) „gratulation andreas mayer“ mit von links Anita und Klaus Mayer, Birgit Gradl, Andreas Mayer, Wolfgang Brey, Nicola Moritz-Holzapfel, Gertraud Wittich, Dr. Uwe Brandl und Dieter Wittmann. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Die Schulleitung hat gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen ehemaligen Mittelschüler geehrt, der seinen Ausbildungsabschluss als Landesbester geschafft hat. Im Anhang das Bild (Knott, Stadt Abensberg) „gratulation andreas mayer“ mit von links Anita und Klaus Mayer, Birgit Gradl, Andreas Mayer, Wolfgang Brey, Nicola Moritz-Holzapfel, Gertraud Wittich, Dr. Uwe Brandl und Dieter Wittmann. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Andreas Mayer aus Siegenburg wurde Ende Oktober in Veitshöchsheim als Bayerns bester Feinwerkmechaniker gefeiert; kurz darauf erreichte er den 4. Platz beim bundesweiten Wettbewerb. Der 20 jährige absolvierte dreieinhalb Jahre die entsprechende Ausbildung bei der Firma Präzisionstechnik Berger in Siegenburg, seine schulische Laufbahn hat er in Abensberg durchlaufen. Dort hat sich nun die ganze Schulfamilie mit ihm gefreut und kleine Präsente an den Bayernsieger ausgehändigt. „Angesichts dieser Leistung sollte man wirklich mit sich zufrieden sein“, so Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. „Unsere Schulfamilie ist sehr stolz.“
Für den Besuch der Mittelschule in Abensberg galt es für die Familie, einige Hürden zu meistern. Seine Mutter Anita Mayer sagt dazu: „Ich wollte, dass er ab der 5. Klasse in Abensberg zur gebundenen Ganztages-Schule geht. Da wir auf einem Weiler wohnen, ist es besser, wenn er unter gleichaltrigen Kindern ist. Das war politisch nicht ganz einfach, aber es war die beste Entscheidung.“ Und dazu kommt: „Der Rektor hat ihm so viel mitgegeben, wir möchten uns herzlich bedanken.“ Wolfgang Brey: „Ich wollte ihn und seinen Bruder in unserer ersten Ganztagsklasse.“ Rektor Brey attestierte ihm „eine Riesenleistung“, die mit dem Sieg auf Landesebene nochmals getoppt worden sei. Ein bundesweit vierter Platz sei dabei nochmals herausragend.
Schulamtsrätin Nicola Moritz-Holzapfel gratulierte ebenfalls herzlich und sagte, dass „auch wir Lehrer stolz sind, wenn sich unsere Schüler so entwickeln. Du hast den Weg gemacht.“ Seine ehemalige Klassenlehrerin, Gertraud Wittich, die ihn in der 5. und 6. Klasse hatte, war ebenfalls zugegen und freute sich sehr über den Erfolg ihres einstigen Schülers. Auch Birgit Gradl, inzwischen Konrektorin an der Grund- und Mittelschule Ergolding und vor Jahren Vertreterin von Wolfgang Brey, als der eine schwere Krankheit zu meistern hatte, reihte sich ebenfalls ein in die Schar der schulischen Gratulanten. Fachlehrer Dieter Wittmann, der ihn im Werken hatte, machte Brey frühzeitig auf seine Leistungen aufmerksam – auch Wittmann freut sich heute sehr, wie es für seinen Schüler weiter gegangen ist.
Andreas selbst ist dabei recht bescheiden: „Im Frühjahr gab es die Abschlüsse, da dachte ich, oh, nicht schlecht. Es stellte sich dann aber als recht gut heraus.“ Rektor Brey: „Du untertreibst! Ich sag Dir gleich, Du kommst an unsere Promigalerie.“ – Denn am Schuleingang der Abensberger Mittelschule ist nicht nur Breys Motto zu lesen („Kein Abschluss ohne Anschluss“), sondern es sind auch erfolgreiche Schülerinnen und Schüler zu sehen, die ihren beruflichen Weg erfolgreich gegangen sind.
Für die Eltern ist das alles natürlich eine schöne Erfahrung. Auch der Bruder des Geehrten hat diesen Sommer seine schulische Laufbahn in Abensberg beendet, wobei er die Staatliche Wirtschaftsschule gewählt hatte. Die Abschlussklasse in Abensberg hat weit bessere Prüfungsnoten erzielt als im Landesdurchschnitt und bereits eine Ausbildung bei der Raiffeisenbank begonnen.

Ingo Knott
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