Donnerstag, 19. Mai 2022

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Aktuelle Nachrichten

Abensberg

Szenische Stadtführungen in Abensberg

Mit Theatrum Urbis Geist der Vergangenheit spüren Stadtführungen zur Historie von Abensberg (Foto: Günther Hauke) Mit der Führung „Anno 1880“ ist…
Stadtführungen zur Historie von Abensberg (Foto: Günther Hauke)
Bezirk Niederbayern

Kinder sind unsere Zukunft

SPD-Abgeordnete besuchen AWO Kindergarten Mosaik Die Kinder des Kindergartens Mosaik in Landshut freuten sich über den Besuch der…
Die Kinder des Kindergartens Mosaik in Landshut freuten sich über den Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten (Foto: AWO)
13 Mai, 2022

Licht an!

VolkswagenStiftung-Freigeist-Fellowship zu queeren Literaturen und Kulturen im…
Freigeist-Fellow Tatiana Klepikova vor dem Mural „LGBTQ History and Community” von Christiano De Araujo am 519 Community Center in Toronto, Kanada. Screenshot aus dem Projektüberblick auf YouTube (in English) see https://youtu.be/vR1MlWmjjPU  (Foto: © Tatiana Klepikova)
Ein Blick in die Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte des Stücks zeigt seine große Beliebtheit und Bedeutung in der bundesrepublikanischen Nachkriegskultur. Das wirkliche Ausmaß an Zuspruch und Popularität, welche dem Stück und vor allem dem Autor selbst widerfuhren, lässt sich heute kaum noch erahnen. Schnell wurde der Name des früh verstorbenen Schriftstellers zu dem Synonym schlechthin für einen kriegsverachtenden, friedens- und freiheitsliebenden Autoren und sein Stück zu dem pazifistischen Nachkriegsklassiker.
Doch lässt sich dies mit Blick auf die Opferstilisierung Beckmanns so unvoreingenommen sagen? Kam das Stück nicht gerade denen gelegen, die die Deutschen vorrangig als Opfer und nicht als Täter sehen wollten? Was ist mit Beckmanns Schuld und Verantwortung? Wie ist sein Umgang damit zu werten?
Diesen Fragen geht die Inszenierung des Germanistentheaters in Kooperation mit dem UR Stage Club auf den Grund. Der Literaturwissenschaftler Reinhard Baumgart attestierte Borchert einen „Instinkt für Schlager“ und klassifizierte seine Texte als „in Literatur zurückübersetzter Freddy Quinn“. Das Germanistentheater und der UR Stage Club machen die Probe aufs Exempel und konfrontieren Borcherts Nachkriegsschlager mit den populärsten Schlagern der Nachkriegsgeschichte: Live gesungen in Begleitung von Klavier und Akkordeon wird ein völlig neuer und vielleicht auch überraschender Zugang zu Stück, Autor und Kriegsende gelegt. Doch so ungewöhnlich dieser Weg auf den ersten Blick erscheinen mag, so erhellend ist das Resultat, das aus diesem folgt. Vielleicht wird man Borchert heutzutage ja wirklich nur noch gerecht, wenn man ihn und sein Stück „Draußen vor der Tür“ kritisch auf den Prüfstand stellt.
Karten (freie Platzwahl) zum Preis von 7 € (ermäßigt 5 €) sind im Kartenvorverkauf bei Bücher Pustet an der Universität (VVK-Gebühr) und an der Abendkasse erhältlich. Verbindliche Kartenreservierungen sind bis jeweils 14 Uhr des Vortags unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
(Abholung und Bezahlung der reservierten Karten bis spätestens 19.15 Uhr des Vorstellungstags an der Abendkasse. Nicht abgeholte Karten gehen in den freien Verkauf. Öffnung der Abendkasse ab 18.45 Uhr.)





Christina Glaser
Pressereferentin
UR – Universität Regensburg
Referat Media Relations & Communications
93040 Regensburg
Tel.: 0941 943-5566
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-regensburg.de/newsroom/
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