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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Logo Polizei RegensburgBericht zur Sicherheitslage in der Oberpfalz im Jahr 2016

Das Jahr 2016 war neben den täglichen Streifen- und Ermittlungsaufgaben von besonderen Einsätzen wie der Verfolgung und Festnahme eines dringend Tatverdächtigen quer durch die mittlere Oberpfalz nach einem Tötungsdelikt in Maxhütte-Haidhof oder einer Bedrohungslage mit Schusswaffe an einer Schule in Regensburg, geprägt. Neben der Zuwanderung forderten Terrorlagen in Bayern und die Reichsbürger-Szene auch die Oberpfälzer Polizei in hohem Maße.

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Gesamtzahlen:

Nahezu unverändert zeigt sich die Zahl der Gesamtstraftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht und bleibt damit auf dem niedrigsten Niveau der vergangenen zehn Jahre. Mit 45.281 Straftaten wurden im Jahresvergleich 12 Fälle mehr registriert, was prozentual keine Veränderung darstellt.
Mit Verstößen nach dem Aufenthaltsrecht, die insbesondere der starken Zuwanderung von Herbst 2015 bis Frühjahr 2016 zuzurechnen sind, liegt die Zahl der Gesamtstraftaten bei 51.994 mit einem Minus von 2008 Fällen im Vergleich zum Vorjahr.

Aufklärungsquote:

Mit 65,9 Prozent an geklärten Fällen gelang der zweithöchste Wert in den vergangenen zehn Jahren, bei Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht. Damit liegt die Aufklärungsquote mit über zwei Prozentpunkten über den bayernweiten Wert von 63,7 Prozent.
Nimmt man die Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht mit in die Betrachtung hinein, liegt die Aufklärungsquote in der Oberpfalz geringfügig verändert bei 70,3 Prozent und damit um 4,4 Prozentpunkte über dem gesamtbayerischen Ergebnis.

Betrachtung einzelner Deliktsbereiche:

Diebstahlskriminalität:

Besonders positiv entwickelte sich mit der Diebstahlskriminalität, der größte Einzeldeliktsbereich in der Oberpfalz, mit einem Rückgang um 10 Prozent auf 13.957 Fälle im vergangenen Jahr. Mit diesem Wert konnte der mit Abstand niedrigste Stand im Langzeitvergleich erreicht werden.
Die Diebstahlskriminalität nimmt bei einer Betrachtung ohne Verstöße nach dem Aufenthaltsrecht einen Anteil von 30,8 Prozent und bei der Betrachtung mit Verstößen nach dem Aufenthaltsrecht einen Anteil von 26,8 Prozent der gesamten Straftaten ein. Die gravierendsten Rückgänge sind bei den einfachen Diebstählen, beispielsweise Ladendiebstählen und bei gestohlenen Fahrrädern mit einem Rückgang um 493 Taten, zu verzeichnen.

Einbrüche in Wohnhäuser:

Die Kriminalstatistik weist für das Jahr 2016 eine erneute Steigerung um 12,3 Prozent auf 630 Einbrüche in Wohnhäuser aus. Dies stellt den höchsten Wert im statistischen Langzeitvergleich dar.
Dieser Entwicklung entgegen zeigt sich die Anzahl der angezeigten Einbrüche in Wohnhäuser im Vergleich der Jahre 2015 und 2016. Während in der Oberpfalz im Jahr 2015 noch 737 noch Einbrüche in Wohnhäuser angezeigt wurden, sank diese Zahl im Jahr 2016 auf einen Wert von 505 Fällen.

Diese gegensätzliche Entwicklung beruht auf den standardisierten Modalitäten zur deutschlandweit einheitlichen Erfassung in der Statistik. In dieser ist einer Meldung zur Statistik erst nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen vorgesehen. Was dazu führte, dass sich die Häufung an Wohnungseinbrüchen aus dem letzten Quartal 2015 deutlich negativ auf die Statistik für das Jahr 2016 auswirkte.

Bei der Bekämpfung der Einbrüche in Wohnungen setzt die Oberpfälzer Polizei neben einer umfassenden Tatortarbeit und intensiver Kontrolltätigkeit besonders auch auf die Unterstützung durch die Bevölkerung, durch zeitnahe Informationen zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen. Zudem stehen polizeiliche Fachberater zu vorbeugenden, baulichen Sicherungsmaßnahmen unentgeltlich Rede und Antwort.

Weitergehende Informationen dazu finden Sie unter:

www.polizei-beratung.de 

www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz 

Fahrraddiebstähle:

Bei den Fahrraddiebstählen macht sich im Besonderen die positive Entwicklung in der Stadt Regensburg mit einem Rückgang um 311 Taten auf 1147 gestohlene Fahrräder im Jahresverlauf 2016 deutlich bemerkbar. Diese günstige Entwicklung sieht die Polizei auch im Kontext der eigens gegründeten „Ermittlungsgruppe Fahrrad“ in Regensburg.

Pkw-Aufbruch:

Aufgebrochene Pkw´s beschäftigten 2016 die Oberpfälzer Polizei in 452 Fällen, was eine Steigerung um 43 Taten darstellt.
Bei den Fallbearbeitungen zeigte sich, dass Wertgegenstände, die von außen sichtbar waren, nach wie vor große Anreize für die Täter darstellten. Daher bleibt der dringende Appell zur Vorsorge bestehen, Wertgegenstände nicht in abgestellten Fahrzeugen zurücklassen.

„Beugen Sie Auto-Aufbrüchen vor, indem Sie keine Anreize für Diebe schaffen!“

Straßenkriminalität:

Bei dem Deliktsfeld, das maßgeblich das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung beeinflusst, gingen die Fallzahlen erneut auf nunmehr 7.657 Straftaten zurück. Damit pendelten sich die enthaltenen Delikte im öffentlichen Raum, also auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln mit einem Rückgang um 5,9 Prozent auf einem Zehn-Jahres-Tief ein.
Enthalten sind hier Diebstähle, Sachbeschädigungen sowie gefährliche und schwere Körperverletzungen, Raubüberfälle und Sexualdelikte, die von der Öffentlichkeit wahrnehmbar, begangen wurden.

Betäubungsmittelkriminalität:

Mit 31 ist die Zahl der Menschen, die aufgrund Drogenkonsum im Jahr 2016 ihr Leben verloren haben, auf den höchsten Stand der vergangenen Jahre angestiegen.
Der Kampf gegen illegale Suchtstoffe und deren indirekte Folgen bleiben daher weiterhin weit oben im Aufgabenkatalog der Oberpfälzer Polizei stehen.

Die Fallzahlen zeigen eine Steigerung um 13 Prozent auf 3771 Delikte im Jahr 2016. Die Aufklärungsquote von 95,9 Prozent zeigt, dass es sich hierbei auch um ein sogenanntes Kontrolldelikt handelt. Ein mehr an Kontrollen führt regelmäßig zu einem mehr an festgestellten Delikten.

Den Rückgang der Fallzahlen von 554 auf 416 Fälle im Jahr 2016, mit Blick auf den besonders verheerenden Suchtstoff Crystal führt die Polizei unter anderem auf gesteigerte Bemühungen der Kollegen in der Tschechischen Republik, eine Verdrängung durch den hohen Kontrolldruck in der Oberpfalz und teilweise neue Beschaffungswege zurück.

Neben umfangreichen repressiven Maßnahmen setzt die Polizei weiterhin auf Aufklärung, insbesondere bei jungen Leuten. Die Erkenntnis, dass Suchterkrankungen regelmäßig zum Verlust der Kontrolle über das eigene Leben führen, kann nicht früh genug entstehen.

Mittel- und Langfristig erhofft sich die Polizei gerade durch die Prävention positive Wirkungen zum Wohle der Bevölkerung. Denn neben Verstößen nach dem Betäubungsmittelrecht beschäftigt die Kriminalität als Folge von Suchterkrankungen die Polizei in hohem Maße. Betäubungsmittelkonsumenten fallen regelmäßig durch Eigentumsdelikte oder als Menschen auf, die durch Drogenkonsum zur Gefahr für sich selbst oder ihr Umfeld werden.

Gewaltkriminalität:

Bei der Gewaltkriminalität setzte sich der negative Trend des Vorjahres fort. Mit 1.478 Fällen stieg die Belastung um 9,5 Prozent auf den höchsten Wert der vergangenen Jahre.

Mit 82,4 Prozent sind Körperverletzungsdelikte in gefährlicher oder schwerer Tatausführung der größte Anteil an der Gewaltkriminalität, die auch Tötungsdelikte, Raubüberfälle und Vergewaltigungen enthält.

Die Aufklärungsquote liegt mit 85,8 Prozent über dem Vorjahreswert von 84,4 Prozent.

Übermäßiger Alkoholgenuss spielt bei der Gewaltkriminalität nach wie vor eine besondere Rolle.

Besondere Herausforderungen:

Zuwanderung

Die hohe Zahl an Schutzsuchenden insbesondere im Zeitraum von Herbst 2015 bis Frühjahr 2016 brachte zahlreiche Aufgabenstellungen für die Polizei. Neben Schutzmaßnahmen für Unterkünfte und deren Bewohner gab es 2016 zahlreiche Einsätze wegen verbaler und tätlicher Auseinandersetzungen unter den Zuwanderern.

Bedrohungslage durch Terrorismus

Terrorlagen bei Würzburg und in Ansbach führten neben einer Unterstützung anderer Polizeiverbände auch in der Oberpfalz zu Neubewertungen von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen und besonderer Wachsamkeit und Sensibilität in den Reihen der Polizei.

Reichsbürger

Mit der Intensivierung der Behörden übergreifenden Aufklärung und Bewertung der Reichsbürger-Szene ergaben sich seit Oktober für die Polizei eine Vielzahl an Aufgaben. In der Oberpfalz stehen zum Zeitpunkt März 2017 etwa 350 Personen im besonderen polizeilichen Focus.

Zusatz:

Die Sicherheitsberichte für die Oberpfalz, die Landkreise und kreisfreien Städte finden sie auf der Internet-Seite des Polizeipräsidiums Oberpfalz oder unter dem Link:

www.polizei.bayern.de/oberpfalz/kriminalitaet/statistik 

Albert Brück
Polizeioberkommissar


Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Versuchter Einbruch in eine Lagerhalle in Regensburg

REGENSBURG. Ein bislang unbekannter Täter versuchte Im Gewerbepark in eine Lagerhalle einzubrechen, was ihm nicht gelang.

Erst am Montag, 13.03.2017, bemerkte der Eigentümer einer Lagerhalle, dass sich bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag ein unbekannter Täter an der Hintertüre der Lagerhalle mit einem unbekannten Werkzeug zu schaffen machte. Dem Einbrecher gelang es offenbar nicht, die Türe zu öffnen und in das Objekt hinzukommen. Der Täter hinterließ an der Türe einen Schaden in Höhe von 200 Euro.

Die KPI Regensburg führt die Ermittlungen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 0941/506-2888.

Trickdiebstahl aus Wohnung in Regensburg

REGENSBURG. Eine 91-jährige Regensburgerin bestahlen zwei bislang unbekannte Täter in ihrer Wohnung in der Agnesstraße, in dem sie sich unter einem Vorwand Zutritt zu ihrer Wohnung verschafften. Sie erbeuteten so verschiedene Gegenstände, deren Wert noch nicht feststeht.

Am 13.03.2017, gegen Mittag, klingelte eine unbekannte Täterin an der Wohnungstüre der Rentnerin und fragte an der Haustüre nach einem Notizzettel, den sie für eine Nachricht an ihre Nachbarin verwenden wolle. Die 91-Jährige ließ die unbekannte Frau in ihre Küche, in der sie sich eine Zeitlang gemeinsam aufhielten. Nachdem die Diebin die Wohnung verlassen hatte, stellte die Rentnerin fest, dass in ihrem Schlafzimmer verschiedene Möbelstücke durchwühlt wurden und Behältnisse offen standen.

Die unbekannte Täterin dürfte einen Komplizen gehabt haben, der sich in die Wohnung der Rentnerin geschlichen hat, während die Geschädigte mit der Unbekannten in der Küche sprach. Die Trickdiebe gelangten so an mehrere Gegenstände, deren Wert mit den Ermittlungen noch nicht geklärt werden konnte.

Die unbekannte Frau, welche um Einlass begehrte, war ca. 40 Jahre alt, ca. 155 cm groß, dick und sprach Hochdeutsch mit bayerischen Akzent. Sie war bekleidet mit einer dunklen Hose und einer etwas helleren Jacke.

Die KPI Regensburg hat die Ermittlungen vor Ort übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung zu den beiden Tatverdächtigen unter der Rufnummer 0941/506-2888. Insbesondere sollen sich auch Zeugen melden, die Tage davor verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe gesehen haben.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich davor, unbekannte Personen in Wohnungen hereinzulassen. Die Masche der Trickdiebe spricht immer das Gute im Menschen an, das von den redegewandten Dieben aber nur ausgenutzt wird, um unter einen Vorwand in die Wohnräume zu gelangen.

Einbruch in Praxisräume in Regensburg

REGENSBURG. Ein bislang unbekannter Täter schlug in der Dr.-Martin-Luther-Straße ein Fenster ein, gelangte so in die Räume einer Zahnarztpraxis und nahm Beute in Höhe eines unteren dreistelligen Betrages mit.

In der Nacht von Montag, 13.03.2017, 17.55 Uhr, auf Dienstag, 07.00 Uhr, beschädigte ein Einbrecher eine Scheibe in einer Türe zu den Praxisräume. Er stieg in die Räumlichkeiten ein und suchte in verschiedenen Schubladen nach Wertsachen. Der unbekannte Täter nahm ein Behältnis mit, in dem sich Wertgegenstände befanden. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von 600 Euro.

Die KPI Regensburg übernahm die Ermittlungen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 0941/506-2888.

Nachtrag zum Brand in einer Schreinerei in Duggendorf

DUGGENDORF/ LKR. REGENSBURG. Wie bereits berichtet brannte am 14.03.2017 im Duggendorfer Ortsteil Haidberg eine Schreinerei. Die Brandermittler der Kripo Regensburg können eine Fremdeinwirkung und fahrlässiges Handeln als Brandursache ausschließen.

Am 14.03.2017, gegen 01.00 Uhr, brach in einer Halle der Schreinerei ein Feuer aus und zerstörte die in Massivbauweise kombiniert mit Holz errichtete Halle des holzverarbeitenden Betriebes nahezu vollständig.

Die Ermittler der KPI Regensburg korrigierten nun nach der Besichtigung und Untersuchung des Brandortes den Schaden auf eine Höhe eines oberen sechsstelligen Bereiches.

Mit den Ermittlungen zur Brandursache konnten die Brandfahnder keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung erlangen. Ebenso erbrachten die Überprüfungen keine Anhaltspunkte für ein fahrlässiges Handeln. Als Brandentstehung dürfte eine technische Ursache in Betracht kommen. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades am Brandort sind hierzu weitere Ermittlungen erforderlich.


Kriminalpolizeiinspektion Weiden

Asylbewerber in Weiden leistet gegen polizeiliche Maßnahme Widerstand

WEIDEN. Ein 20-jähriger Asylbewerber geriet in einer Asylbewerberunterkunft im Stadtwesten mit einem anderen Bewohner in Streit. Als die hinzugezogene Polizeistreife den 20-jährigen Aggressor in Gewahrsam genommen hatte, verletzte er sich selbst und leistete erheblichen Widerstand.

Am Montag, 13.03.2017, gegen 16.30 Uhr, kamen sich zwei Asylbewerber in ihrer Unterkunft in die Haare. Der Streit zwischen beiden entwickelte sich so heftig, dass die Polizei verständigt werden musste. Der 20-jährige Syrer hatte sich bis zum Eintreffen der Beamten zwischenzeitlich entfernt. Die Polizisten erfuhren nun, dass der Flüchtige und ein weiterer Bewohner sich gegenseitig geschlagen hatten.

Der erkennbar unter Alkoholeinfluss stehende 20-Jährige kam einige Zeit später zurück und schlug eine Fensterscheibe im Heim ein, wodurch er erneut einen Polizeieinsatz auslöste. Er zeigte sich sehr aggressiv, so dass die eintreffenden Beamten ihn in polizeilichen Gewahrsam nehmen mussten, um eine weitere Gefährdung von Personen oder Sachen zu verhindern bzw. Straftaten zu unterbinden. Hierzu wurden ihm Handfesseln angelegt.

Beim Verbringen zum Polizeifahrzeug riss sich der zwischenzeitlich beruhigte Asylbewerber von den Beamten los, sprang unvermittelt mit seinem Kopf gegen eine massive Glastüre und ging nun auch auf die Polizisten los. Dabei versuchte er einen Beamten in den Finger zu beißen.

Unter Polizeibegleitung verbrachten Rettungssanitäter ihn zur ambulanten Behandlung seiner Kopfwunde in ein Krankenhaus.

Nachdem der 20-jährige Syrer nicht nur sich selbst verletzte, sondern auch andere Personen angriff, veranlassten die Polizeibeamten eine vorläufige Unterbringung und verbrachten ihn in eine geschlossene Abteilung eines Krankenhauses. Den Mann erwarten nun Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Die weiteren Ermittlungen hierzu werden von der Kriminalpolizei Weiden geführt.

Armin Bock
Kriminalhauptkommissar

Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/Pressestelle


Halle einer Schreinerei abgebrannt

DUGGENDORF/LKR. REGENSBURG: Der Brand einer Halle einer Schreinerei im Duggendorfer Ortsteil Haidberg verursachte hohen Sachschaden.

Das Feuer wurde am 14.03.2017, gegen 01.00 Uhr, festgestellt und der Integrierten Leitstelle Regensburg gemeldet. Die in Massivbauweise kombiniert mit Holz errichtete Halle des holzverarbeitenden Betriebes mit den Maßen von ca. 21 x 11 Meter wurde vollständig zerstört. In dem Objekt befanden sich auch hochwertige Maschinen zur Holzbearbeitung.

Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Der entstandene Sachschaden dürfte sich im mittleren sechsstelligen Eurobereich bewegen. Personen wurden nicht verletzt.

Zur Brandbekämpfung waren 14 Feuerwehren aus dem Landkreis Regensburg mit einer Stärke von ca. 140 Mann eingesetzt.

Die Ermittlungen zur Klärung der noch nicht bekannten Brandursache werden von der Kriminalpolizei Regensburg geführt.

Ludwig Grunner
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
--SG Einsatzzentrale--


Polizeiinspektion Regensburg Nord

Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Montag um 17.00 Uhr wollte ein 56jähriger Pkw-Fahrer von der Donaustaufer Straße kommend nach links in den Parkplatz eines Supermarktes einbiegen. Er übersah dabei einen entgegenkommenden 13jährigen Radfahrer und erfasste diesen. Der Junge trug einen Fahrradhelm, mit diesem prallte er gegen den Pkw, er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2000 Euro.

Peter Hofmann, PHK

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