Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen

Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Benefiz3Einen ehemaligen Domspatz, einen Ex-Hacker, Mr. Paulaner und einen Schweden

Was haben ein ehemaliger Domspatz, ein Ex-Hacker, Mr. Paulaner und ein Schwede, der eigentlich gar keiner ist, gemeinsam? Es wird gleich verraten! Doch der Reihe nach:
Es gibt so Tage, da passt einfach alles.

Benefiz4Als passionierter Fußballfan und zugleich sozial engagiert, besuchte ich das vom Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder VKKK Ostbayern e. V. organisierte Benefiz-Fußballturnier „Kicken für Kids“ auf dem Sportgelände der Universität Regensburg. 16 Herren-, sechs Damen- und vier Kindermannschaften traten an und zeigten spannende und wahrlich heiße Kämpfe um das runde Leder. Die Sonne brannte auf die Spielfelder nieder und alle Kicker, ob jung oder älter, ob Männlein oder Weiblein, verausgabten sich in schweißtreibenden Spielen für die gute Sache und letztlich mit dem Ziel, den Pokal zu gewinnen.
Benefiz8Und nun kommt eine weitere – man kann schon sagen – Obsession von mir zur Sprache: Ich bin nämlich auch leidenschaftliche Krimi-Leserin und -Seherin. Wann immer es meine Zeit erlaubt, schaue ich mir Kriminalfilme und -serien im Fernsehen an. Und ein Schauspieler, welcher immer wieder in Krimis, wie unter anderem von 2005 bis 2012 in „Der Staatsanwalt“ oder aktuell in „München Mord“ Hauptrollen spielt, nämlich Marcus Mittermeier, übrigens ganz in der Nähe von Regensburg mit seiner Familie zuhause, gehört zur Vorstandschaft des VKKK Ostbayern und ist Initiator des Benefiz-Turniers. Und welche Rollen verkörpert Marcus Mittermeier in den genannten Krimi-Serien? Richtig, einen Kommissar! Was lag für ihn dann also näher, als weitere Schauspieler-Kollegen für „Kicken für Kids“ zu begeistern und in der Mannschaft „Kommissare“ auflaufen zu lassen. Aha, jetzt macht es klick: So konnte ich beide meiner Hobbys, Fußball und Krimis, unter einen Hut bringen.
Nun lüfte ich auch das Rätsel, was einen ehemaligen Domspatz, einen Ex-Hacker, Mr. Paulaner und einen Schweden, der eigentlich gar keiner ist, verbindet: Allesamt sind exzellente deutsche Schauspieler mit Rang und Namen und alle spielen in ihrem Leben vor der Kamera einen Kommissar. Wobei: Einer tanzt aus der Reihe. In seinen Rollen ist er meist der Gegenspieler der Gesetzeshüter. Doch dazu später.
Der ehemalige Domspatz:
Benefiz2Der Münchner Alexander Held ist nicht nur ein hervorragender und vielbeschäftigter Theater- und Filmschauspieler, ausgebildet an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule, sondern auch bekannt durch Rollen in vielen Kriminalfilmen, wie „Tatort“, „Der Bulle von Tölz“, Kommissarin Lucas“ oder „Nachtschicht“, und eben aus den Serien „Stralsund“ und „München Mord“, in denen er als Kriminalkommissar brilliert. Für die Rolle in „München Mord“ erhielt Alexander Held übrigens 2014 den „Bayerischen Fernsehpreis“. Und er ist ein ehemaliger Domspatz. Er absolvierte in der Dependance der Domspatzen, in Etterzhausen bei Regensburg, sein Abitur.
Der Ex-Hacker:
Benefiz6Denis Moschitto ist derjenige, der aus der Reihe tanzt, nicht weil er in jungen Jahren der Hackerszene angehörte und zusammen mit einem Freund auch zwei Bücher darüber schrieb, „Hackerland – Das Logbuch der Szene“ und „Hackertales – Geschichten von Freund + Feind“, sondern weil der talentierte Schauspieler in seinen Kriminalfilmrollen meist als Verdächtigter gehandelt und teils dann auch überführt wird. Doch nicht nur Rollen in Krimis, wie „Tatort“, „Spreewaldkrimi“ oder „Die Verbrechen nach Ferdinand von Schirach“ machten Denis Moschitto einem breiten Publikum bekannt. Er überzeugte auch in Filmen wie „Kebab Connection“, „Chiko“, „Zweiohrküken“ und „Almanya – Willkommen in Deutschland“.
Mr. Paulaner:
Benefiz5Ich hoffe sehr, dass es mir Jürgen Tonkel nicht verübelt, wenn ich ihn als „Mr. Paulaner“ vorstelle. Aber in den Werbeclips der Münchner Brauerei ist er zurzeit dermaßen präsent, dass man ihn einfach mit dem Namen „Paulaner“ in Verbindung bringen muss. Eigentlich bin ich die Fernseherin, die in Werbepausen gern andere Dinge erledigt, aber die Paulaner-Werbung mit Jürgen Tonkel ist derart erfrischend und authentisch und abseits des Werbe-Bla-Blas, dass ich sie mir immer wieder gern anschaue. Aber genauso gern sehe ich den vielseitigen Schauspieler in seinen Rollen. So spielt er mit in Komödien von Marcus H. Rosenmüller „Wer früher stirbt ist länger tot“ oder „Wer’s glaubt, wird selig“ – übrigens beide sehr zu empfehlen – und seit 1985 in über 50 Fernsehproduktionen, zudem ist er auch ein gefragter Theaterschauspieler. In vielen Krimiserien, wie „Die Rosenheim Cops“, „Stolberg“ oder „Polizeiruf 110“ war Jürgen Tonkel in Gastrollen zu sehen, einen Kommissar spielte er in zwei meiner Lieblingsserien „Kommissar Marthaler“ und natürlich in „Die Chefin“.
Der Schwede ...
Benefiz7... der eigentlich gar keiner ist, ist natürlich Walter Sittler. Seine Rolle als schwedischer Kommissar in „Der Kommissar und das Meer“ scheint ihm auf den Leib geschrieben und machte ihn einem breiten Publikum bekannt. Er verriet, dass ihm die Drehs zu dieser Serie auch immer sehr großen Spaß bereiten. Der Schauspieler mit einem deutschen Pass und einem US-amerikanischen, da er in Chicago das Licht der Welt erblickte, hat eine umfangreiche Filmographie vorzuweisen, die alle Genres umfasst, ist aber auch Produzent von Dokumentationen und engagiert sich sowohl sozial als auch politisch. Bereits zweimal wurde er auf Vorschlag der Sozialdemokraten in die Bundesversammlung berufen.
Aber letztendlich zeigten alle „Kommissare“ soziales Engagement und ein Herz für kranke Kinder, was lobenswert hervorzuheben ist und alle – durch die Bank, wobei nicht die Reservebank gemeint ist – sind überaus bodenständig geblieben und freundlich, ohne Starallüren und Schickimicki-Getue. Marcus Mittermeier rief und alle kamen um zu helfen. Zwei weitere bekannte Schauspieler liefen – und das muss der guten Ordnung halber auch erwähnt werden – im Team „Kommissare“ ebenfalls mit auf, Andreas Pietschmann und Sebastian Ströbel. Sichtlich Spaß gemacht, hat es allen prominenten Hobby-Fußballern und mir wird es auch Freude bereiten, wenn ich den einen oder anderen „Kommissar“, den ich persönlich kennenlernen durfte, irgendwann einmal wieder auf dem Bildschirm sehe.

Einen Kommentar verfassen

Als Gast kommentieren

0 Zeichen Beschränkung
Dein Text sollte mehr als 10 Zeichen lang sein
Deine Kommentare erfordern die Moderation durch den Administrator
Nutzungsbedingungen.
  • Keine Kommentare gefunden

Angepinnt

  • Keine Kommentare gefunden

Beliebt

  • Keine Kommentare gefunden
Google Analytics Alternative
Web Analytics