Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen

Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Verdiente Landkreisbewohner erhielten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten
Landrat Dr. Hubert Faltermeier nahm die Auszeichnung vor
In einer Feierstunde händigte Landrat Dr. Hubert Faltermeier verdienten Landkreisbewohnern im Beisein der einzelnen Bürgermeister und der engsten Familienangehörigen, Freunden und Bekannten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern aus.
Zita Bauer aus Attenhofen
Ehrenamt1
Zita Bauer begann im Jahre 1975 beim Schützenverein in Ludmannsdorf das Sportschießen. Als 1978 dann in Walkertshofen ein eigener Verein gegründet wurde, war sie seit der ersten Stunde aktiv mit dabei. An der Gründung und auch am Aufbau waren sie maßgeblich beteiligt. Sie war „Streifen-Schreiberin“ als auch für die Streifenausgabe zuständig. Auch das Amt des Kassiers übernahm sie von Anfang an und übt es bis heute noch aus. In seiner Laudatio bekundete Dr. Hubert Faltermeier: „Sie sind eine sehr gesellige und rührige Person, die sich gerne tatkräftig engagiert. Man muss Sie nicht lange bitten, Sie sehen die Arbeit selbst und greifen immer beherzt mit an. Wenn es um die Vorbereitung großer oder kleiner Vereinsfeste wie Weihnachtsfeiern, Pokalschießen oder auch um das 25jährige Jubiläum geht, Sie sind immer aktiv und federführend beteiligt. Sie sind das dienstälteste Mitglied der Vorstandschaft und eine lebende Chronik. Bei der Fahnenweihe 1983 waren Sie die Fahnenmutter. Im Laufe der darauffolgenden Jahre sind Sie auch zur „Mutter des Vereins“ geworden, sorgen und kümmern sich um alles und jeden und sind bei den Schützenabenden nicht mehr wegzudenken. Sie setzen die Interessen des Vereins auch mal mit der notwendigen Portion Durchsetzungsvermögen durch und verteidigen die Interessen des Vereins, wo und wann immer es notwendig ist. Sie lassen nichts über Ihre „Schützen“ kommen. Für Ihr jahrzehntelanges, ehrenamtliches Wirken gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“

Katharina Stanglmeier, Mainburg
Ehrenamt10
Katharina Stanglmeier blickt auf eine sehr lange Zeit im Katholischen Frauenbund. Nach und nach ist sie mit dem Verein mehr und mehr verwachsen und übernahm auch immer mehr Verantwortung. Vor 40 Jahren ist sie beigetreten. Von 1989 bis 2001 funktionierte sie als Beisitzerin, von 2001 bis 2009 übernahm sie den stellvertretenden Vorsitz und seit 2009 bekleidet sie nun das Amt der 1. Vorsitzenden. Damit eine solche Organisation gut funktioniert, ist Geschick und Einfühlungsvermögen in der Führung eines Vereins erforderlich. Ihr ist es in den vergangenen Jahren gelungen, den Frauenbund Mainburg immer wieder aufs Neue zu motivieren, Aufgaben anzupacken, auch wenn sie nicht immer leicht zu bewältigen waren. Die Werte des Verbandes waren ihr immer ein Anliegen. An diesen Werten hat sie ihr Handeln sowie ihre Verantwortung abgeleitet und zielstrebig verfolgt. Bewährtes hat sie fortgeführt und qualitativ auf den richtigen Weg gebracht. Aber sie hat auch immer wieder mal Neues ausprobiert. Seit dem letzten Jahr hat sie ein Ü-60-Treffen in das sowieso schon sehr umfangreiche Jahresprogramm mit aufgenommen. Hier treffen sich alle über 60-Jährigen im Pfarrheim zu einem Kaffeekränzchen. Sie kümmert sich selbst um die Bereitstellung von Kaffee und Kuchen und stellt jedes Treffen unter ein anderes Motto.
Sie gehört seit 2006 auch dem Pfarrgemeinderat Mainburg an und bringt sich durch ihre Mithilfe und ihr unermüdliches Engagement immer wieder bei verschiedenen Pfarrei-Aktivitäten ein. Seitdem sind der Katholische Deutsche Frauenbund Mainburg und die Pfarrei Mainburg sehr eng miteinander vernetzt. So helfen die Frauen vom Frauenbund beim Pfarrfest und organisieren zusammen das Palmbüscherl- und Kräuterbüscherlbinden, basteln Adventsgestecke und Adventskränze und vieles mehr.
„Vor rund 25 Jahren waren Sie Fahnenmutter bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainburg. Beim letzten Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr waren Sie Ehrenmutter. Auch Ihnen gebührt für Ihr jahrzehntelanges, ehrenamtliches Wirken großer Dank und Anerkennung.“, so Landrat Dr. Hubert Faltermeier.

Konrad Stock, Volkenschwand
Ehrenamt11
Konrad Stock ist bereits seit 1978 Mitglied im Heimat- und Volkstrachtenverein Herrenau. Sofort nach seinem Beitritt bereicherte er den Verein als Musikant mit seinem Repertoire. Wegen seines großen Engagements und der Liebe zu seiner Heimat und der Musik wurde er 1985 zum 2. und 1991 zum 1. Vorstand des Vereins gewählt. Unter seiner Führung machte der Verein einen steilen Aufstieg, der sich sowohl in den Mitgliederzahlen sowie auch in den immer mehr werdenden Unternehmungen manifestierte. Eine besondere Herausforderung war die Organisation und die Durchführung des Niederbayerischen Gautrachtenfestes mit Fahnenweihe 1996 zum 75-jährigen Bestehen des Vereins. Er unterstützte den Verein hier mit unermüdlichem Engagement. So wurde diese Veranstaltung zu einem Fest der Superlative und wird beim Trachtengau Niederbayern immer wieder lobenswert erwähnt. Er organisiert Volkstanzkurse, die er auch noch musikalisch begleitet. Nebenbei hält er seine eigene Volksmusikgruppe, die „Böhamer Musikanten“, zusammen, mit der er zu Volkstänzen und sonstigen Traditionsveranstaltungen aufspielt.
Eigene Notenbüchlein mit teilweise selbstverfassten Texten und Melodien entstanden in den vergangenen Jahren aus seiner Hand. Er versteht es, nicht nur Ältere, sondern auch Jugendliche mit Brauchtum und Tradition zu faszinieren. Musik, Tanz sowie altes Liedgut zu erhalten und die Sammlung dessen zu erweitern, war ihm keine Last, sondern immer eine wahre Freude.
Seit Jahren kommt er bei verschiedenen Veranstaltungen in den Kindergarten und in die Grundschule und bringt den Kindern liebevoll das Thema Brauchtum und Volkstrachten näher. Er besucht regelmäßig zusammen mit seiner Tochter Gabi im Trachtengewand den Kindergarten und führt Volkstrachtentänze vor, spielt die diatonische Ziehharmonika und klärt die Kinder über das altertümliche Instrument auf. Oder er führt mit dem Trachtenverein in der Grundschule bei der zweijährigen Schüleraustausch-Begrüßungsfeier für die Austauschschüler Volkstänze vor und singt und spielt sein Instrument. Er dichtet sogar des Öfteren Lieder um, damit sie auf die jeweiligen Feiern passen. Das ist musikalische Früherziehung auf bayerische Art.
Eine Herzensangelegenheit war ihm auch die Erfassung und Katalogisierung der Wegkreuze und Marterl in seiner Heimatgemeinde. Unermüdlich forscht er nach den Gründen und Ursachen, derentwegen die Male einmal aufgestellt wurden. Bei vielen Diaabenden macht er dann in unterhaltsamer Art den Besuchern die erforschten Geschichten erlebbar. Aber mit dem Abfotografieren und den Ursachenerforschungen gibt er sich nicht zufrieden. An verwitterten, umgestürzten und teilweise überwucherten Denkmälern legt er selbst Hand an und lässt sie wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Für ihn war die Verbindung zur Kirche seit jeher wichtig. So organisiert er mit dem jeweiligen Ortsgeistlichen Maiandachten oder gestaltet Gottesdienste gesanglich und musikalisch mit. Die Seniorennachmittage bereichert er ständig durch Vorlesen lustiger oder auch tiefsinniger Geschichten sowie durch Musik und Gesang. Dazu der Laudator: „Herr Stock, Sie sind bei den meisten Ortsvereinen ein geschätztes Mitglied. Bei der Nachbarschaftshilfe in Volkenschwand wird Ihre stetige Hilfe sehr geschätzt. Ein besonderes Anliegen sind Ihnen Ihre Abende, jetzt Nachmittage, wo Sie sich mit einer Gruppe sangesfreudiger Frauen und Männern treffen und mit ihnen Lieder, zur jeweiligen Jahreszeit passend, einüben und singen. Für Ihr jahrzehntelanges, ehrenamtliches Wirken gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“
 

Einen Kommentar verfassen

Als Gast kommentieren

0 Zeichen Beschränkung
Dein Text sollte mehr als 10 Zeichen lang sein
Deine Kommentare erfordern die Moderation durch den Administrator
Nutzungsbedingungen.
  • Keine Kommentare gefunden

Angepinnt

  • Keine Kommentare gefunden

Beliebt

  • Keine Kommentare gefunden
Mär
24

24.03.2017. 16:00 - 17:30

Mär
25

25.03.2017. 09:00 - 12:00

Mär
26

26.03.2017. 10:00 - 11:00

Mär
26

26.03.2017. 18:15 - 20:15

Mär
27

27.03.2017. 19:00 - 20:00

Mär
28

28.03.2017. 12:00 - 13:00

Mär
28

28.03.2017. 14:00 - 17:00

Mär
29

29.03.2017. 17:00 - 18:30

Mär
30

30.03.2017. 09:30 - 11:30

Mär
30

30.03.2017. 19:45 - 21:00

Mär
31

31.03.2017. 16:00 - 17:30

Mär
31

31.03.2017. 19:00 - 19:30

Apr
2

02.04.2017. 10:00 - 13:00

Apr
2

02.04.2017. 15:00 - 16:00

Apr
2

02.04.2017. 18:15 - 20:15

Apr
4

04.04.2017. 12:00 - 13:00

Apr
4

04.04.2017. 19:00 - 20:00

Apr
5

05.04.2017. 17:00 - 18:30

Apr
6

06.04.2017. 09:30 - 11:30

Apr
6

06.04.2017. 19:30 - 21:00

Apr
6

06.04.2017. 19:30 - 22:00

Apr
6

06.04.2017. 19:45 - 21:00

Apr
7

07.04.2017. 16:00 - 17:30

Apr
9

09.04.2017. 18:15 - 20:15

Apr
11

11.04.2017. 12:00 - 13:00

Apr
11

11.04.2017. 14:00 - 17:00

Apr
12

12.04.2017. 17:00 - 18:30

Apr
13

13.04.2017. 09:30 - 11:30

Google Analytics Alternative
Web Analytics